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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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272
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272 Elementarlehre. Il- Th. I. Abth. II. Buch. Anhang.

beiden aber einem außersinnlichen Gegenstände angemessen ist.können daher das Feld der Gegenstände unseres Denkens über HstBedingungen unserer Sinnlichkeit darum noch nicht positiv erweiiiistund außer den Erscheinungen noch Gegenstände des reinen Denk»,d. i. Konmeiis, annehmen, weil jene keine anzugcbende positive Be-deutung haben. Denn man muß von den Kategorien einM^daß sie allein noch nicht zur Erkenntniß der Dinge an sichst^zureichen, und ohne die data der Sinnlichkeit blos subjektive Fvmissder Verstandeseinheit, aber ohne Gegenstand sein würden. Z,stDenken ist zwar an sich kein Product der Sinne und so fernsie auch nicht eingeschränkt, aber darum nicht so fort von eigmnstund reinem Gebrauche, ohne Beitritt der Sinnlichkeit, weil eS E-jdenn ohne Object ist. Man kann auch das Noumcnon nicht eistsolches Object nennen; denn dieses bedeutet eben den problematisch!^Begriff von einem Gegenstände für eine ganz andere Anschauungund einen ganz anderen Verstand, als der unsrigc, der mithin selbstein Problem ist. Der Begriff des Noumenon ist also nicht bestBegriff von einem Object, sondern die unvermeidlich mit der Ein--,schränkung unserer Sinnlichkeit zusammenhängende Aufgabe, ob estnicht von jener ihrer Anschauung ganz entbundene Gegenstände gebestmöge, welche Frage nur unbestimmt beantwortet werden.kami, näm-lich: daß, weil die sinnliche Anschauung nicht auf alle Dinge chstUnterschied geht, für mehr und andere Gegenstände Platz übrig bleibtsie also nicht schlechthin abgclcugnet, in Ermangelung eines bestinniilistBegriffs aber, (da keine Kategorie dazu tauglich ist,) auch nichts!Gegenstände für unseren Verstand behauptet werden können.

Der Verstand begrenzt demnach die Sinnlichkeit, ohne daruistsein eigenes Feld zu erweitern, und indem er jene warnt, daß siisich nicht anmaße, auf Dinge an sich selbst zu gehen, sondern lediglich iauf Erscheinungen, so denkt er sich einen Gegenstand an sich Maber nur als transscendentalcs Object, das die Ursache der Ersehtnung (mithin selbst nicht Erscheinung) ist, und weder als Größtnoch als Realität, noch als Substanz ec. gedacht werden kam,(weil diese Begriffe immer sinnliche Formen erfordern, in denen st