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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
Seite
270
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27V Elementarlehre. ll. Th- I. Abth. II. Buch. Anhang.

dchnung) lauter Verhältnisse und gar nichts schlechthin Innerlich^enthalten, und dennoch das erste Substratum aller äußeren Wch !nehmung sein könne. Durch blose Begriffe kann ich freilich vh^ jetwas Inneres nichts Aeußeres denken, eben darum, weil Verhältnis'begriffe doch schlechthin gegebene Dinge voraussetzen und ohne etz'nicht möglich sind. Aber da in der Anschauung etwas enthalten isswas im bloscn Begriffe von einem Dinge überhaupt gar nicht liegt/und dieses das Substratum, welches durch blose Begriffe gar nichterkannt werden würde, an die Hand gibt, nämlich ein Raum, leimit Allem, was er enthält, aus lauter formalen oder auch MetzVerhältnissen besteht, so kann ich nicht sagen: weil, ohne ein Schlechthin:,Inneres, kein Ding durch blose Begriffe vorgestellt werden- ^kann, so sei auch in den Dingen selbst, die unter diesen Begriffen! !enthalten seien, und ihrer Anschauung nichts Aeußeres, dem nicht!etwas Schlechthin-Innerliches zum Grunde läge. Denn wenn wirsvon allen Bedingungen der Anschauung abstrahirt haben, so bleibt!uns freilich im blosen Begriffe nichts übrig, als das Innere über-haupt und das Verhältnis; desselben unter einander, wodurch allein!das Aeußere möglich ist. Diese Nothwendigkcit aber, die sich allein!auf Abstraktion gründet, findet nicht bei den Dingen Statt, so sernjsie in der Anschauung mit solchen Bestimmungen gegeben werden,die blose Verhältnisse ausdrücken, ohne etwas Inneres zum Grundezu haben, darum, weil sie nicht Dinge an sich selbst, sondern lediglich >Erscheinungen sind. Was wir auch nur an der Materie kennen,sind lauter Verhältnisse, (das, was wir innere Bestimmungen denselben nennen, ist nur komparativ innerlich;) aber es sind darunter ^selbstständige und beharrliche, dadurch uns ein bestimmter Gegenstand ^gegeben wird. Daß ich, wenn ich von diesen Verhältnissen abstrahire,gar nichts weiter zu denken habe, hebt den Begriff von einem Dinge -als Erscheinung nicht auf, auch nicht den Begriff von einem Ge- sgenstandc in nbstraeto, wohl aber alle Möglichkeit eines solchen,der nach bloscn Begriffen bestimmbar ist d. i. eines Nommnon. MFreilich macht es stutzig zu hören, daß ein Ding ganz und gar aus kVerhältnissen bestehen solle; aber ein solches Ding ist auch bloje /