266 Elementarlehre. II. Th. I. Abth. H. Buch. Anhang.
wir selbst nicht angeben können, ob sie einmal möglich, vielwenig,^wie sie beschaffen seien. Ins Innere der Natur dringt Beobachtung,und Zergliederung der Erscheinungen, und man kann nicht wissen^wie weit dieses mit der Zeit gehen werde. Jene transscendentalej ^Fragen aber, die über die Natur hinausgehen, würden wir beich,^dem doch niemals beantworten können, wenn uns auch die ganzejNatur aufgedeckt wäre, da es uns nicht einmal gegeben ist,eigenes Gemüth mit einer anderen Anschauung, als der unseres innemsSinnes zu beobachten. Denn in demselben liegt das Gehkimniß!des Ursprungs unserer Sinnlichkeit. Ihre Beziehung auf ein Lbj«,und was der transscendentale Grund dieser Einheit sei, liegt ch„jZweifel zu tief verborgen, als daß wir, die wir sogar uns Mnur durch inneren Sinn, mithin als Erscheinung kennen, sin stuirschickliches Werkzeug unserer Nachforschung dazu brauchen könnten,,etwas Anderes, als immer wiederum Erscheinungen, aufzusindenderen nichtsinnliche Ursache wir doch gern erforschen wollten.
Was diese Kritik der Schlüffe aus den blosen Handlungen derReflexion überaus nützlich macht, ist, daß sie die Nichtigkeit ollerSchlüsse über Gegenstände, die man lediglich im Verstände miteiiuander vergleicht, deutlich darthut, und dasjenige zugleich bestätigt,was wir hauptsächlich eingeschärft haben: daß, obgleich Erscheinungennicht als Dinge an sich selbst unter den Objecten des reinen Neu.standes mit begriffen sind, sie doch die einzigen sind, an denen unsere!Erkenntniß objective Realität haben kann, nämlich wo den Begriffe»Anschauung entspricht.
Wenn wir blos logisch reflectiren, so vergleichen wir lediglichunsere Begriffe unter einander im Verstände, ob beide ebendasselbeenthalten, ob sie sich widersprechen oder nicht, ob etwas in dmBegriffe innerlich enthalten sei oder zu ihm hinzukomme, und wel-cher von beiden gegeben, welcher aber nur als eine Art, den gegebene»zu denken, gelten soll. Wende ich aber diese Begriffe auf eine»Gegenstand überhaupt (im transscendentalen Verstände) an, Oediesen weiter zu bestimmen, ob er ein Gegenstand der sinnliche»oder intellektuellen Anschauung sei, so zeigen sich sofort Einschrän-