258 Elementarlehre. kl. Th. I. Abth. kl. Buch. Anhang.
Materie, nachdem er ihnen Alles, was äußere Relation bedeute,jmag, mithin auch die Zusammensetzung in Gedanken gc„»men hatte, einfache Subjecte mit Vorstellungskräften begabt, ^einem Worte: Monaden.
4. Materie und Form. Dieses sind zwei Begriffe,aller anderen Reflexion zum Grunde gelegt werden, so sehr sindjedem Gebrauch des Verstandes unzertrennlich verbunden. Der chHbedeutet das Bestimmbare überhaupt, der zweite dessen Bejimhmung; (beides in transscendentalem Verstände, da man von alleHUnterschiede dessen, was gegeben wird, und der Art, wie es dHstimmt wird, abstrahirt.) Die Logiker nannten ehedem das MgHmeine die Materie, den specisischcn Unterschied aber die Form. Ujedem Urtheile kann man die gegebenen Begriffe logische Motens(zum Urtheile), das Verhältniß derselben (vermittelst der CopMdie Form des Urtheils nennen. In jedem Wesen sind die Bestandstücke desselben (e^eiitiakia) die Materie; die Art, wie sie in ei->nein Dinge verknüpft sind, die wesentliche Form. Auch wurde infAnsehung der Dinge überhaupt unbegrenzte Realität als die Merterie aller Möglichkeit, Einschränkung derselben aber (Negation) alsjdiejenige Form angesehen, wodurch sich ein Ding vom anderen nchjtransscendentalen Begriffen unterscheidet. Der Verstand nämlich^verlangt zuerst, daß etwas gegeben sei (wenigstens im Begriffsum es auf gewisse Art bestimmen zu können. Daher geht im Be'griffe des reinen Verstandes die Materie der Form vor, und Leib 'nitz nahm um deswillen zuerst Dinge an (Monaden) und innerli^eine Vorstellungskraft derselben, um darnach das äußere Vcrhältchlderselben und die Gemeinschaft ihrer Zustände (nämlich der Verstell»'gen) darauf zu gründen. Daher waren Raum und Zeit, jener >m!durch das Verhältniß der Substanzen, diese durch die Verknüpfung!der Bestimmungen derselben unter einander, als Gründe und Klgen, möglich. So würde cs auch in der That sein müssen, wemder reine Verstand unmittelbar auf Gegenstände bezogen werde»könnte und wenn Raum und Zeit Bestimmungen der Dinge an fiel?selbst wären. Sind es aber nur sinnliche Anschauungen, in dem