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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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82
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82 Elementarlehre. l. Th. Transsc. Aesthetik.

ist diese, ist cs eine reine Anschauung u priori oder eine empirischistWare das letzte, so könnte niemals ein allgemein gültig», n«ch>weniger ein apodiktischer Satz daraus werden; denn Erschufkann dergleichen niemals liefern. Ihr müßt also euren Gegenstand !a priori in der Anschauung geben und auf diesen euren synthk-> !tischen Satz gründen. Lage nun in euch nicht ein Vermöge ^kl priori anzuschauen, wäre diese subjective Bedingung der Farmnach nicht zugleich die allgemeine Bedingung u priori, unter derjallein das Object dieser (äußeren) Anschauung selbst möglich ist,wäre der Gegenstand (der Triangel) etwas an sich selbst ohne Be-ziehung auf euer Subject: wie könntet ihr sagen, daß, was ineuren subjectiven Bedingungen einen Triangel zu construiren noth-wendig liegt, auch dem Triangel an sich selbst zukommen müsse?denn ihr könntet doch zu euren Begriffen (von drei Linien) nichtsNeues (die Figur) hinzufügen, welches darum nothwendig an dein !Gegenstände angetroffen werden müßte, da dieser vor cum Er-kenntniß und nicht durch dieselbe gegeben ist. Wäre also nicht derRaum (und so auch die Zeit) eine blose Form eurer Anschauung,welche Bedingungen u priori enthält, unter denen allein Dingefür euch äußere Gegenstände sein können, die ohne diese subjectiveBedingungen an sich nichts sind, so könntet ihr s priori ganz undgar nichts über äußere Objecte synthetisch ausmachen. Es ist als»ungezweifelt gewiß, und nicht blos möglich oder auch wahrschein-lich, daß Raum und Zeit, als die nothwendigcn Bedingungenaller (äußeren und inneren) Erfahrung, blos subjective Bedingungenaller unserer Anschauung sind, im Verhältniß auf welche daher alleGegenstände blose Erscheinungen und nicht für sich in dieser Artgegebene Dinge sind, von denen sich auch um deswillen, was dieForm derselben betrifft, Vieles u priori sagen läßt, niemals aberdas Mindeste von dem Dinge an sich selbst, das diesen Erschei-nungen zum Grunde liegen mag.

Ik. ff) Zur Bestätigung dieser Theorie von der Idealität des

-j-) Das Folgende bis zum Schluffe der transsc. ?lesth. ist Zus. d. 2. llusg.