II. 'ICtifcßnitt. SSon ben Urzeiten.
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jn>i|d)cn fPrdbicat unb ©ubject, muß baS ©ubject jeberjeit eineHeinere ©phäre haben, als baS 9>rabicat.
3 . juf bem Unterfchiebe jwifchen problematifchem unb affertovifcljemUrteilen beruht ber wahre Unterfcßieb jwifchen Urtheiten unb@«hen, ben man fonß fdlfchlich in ben btofen 2luSbrucf burchsffiorte, ohne bie man ja überall nicht urtheiten fönnte, ju fehenpflegt. Sm Urtl;cile wirb baS SSerhdltniß «erfchiebencr SSorßeUluttgen jur Einheit beS SJewußtfeinS btoS als problematifch ge=gebacht; in einem ©ahe hingegen als affertortfeh* (Sin probte;matifchcr ©ah iß eine contradictio in adjecto. ©he ich einen©ah habe, muß ich bod) erfi urtheiten; unb ich urtheite überSJieleS, waS ich nidtjt auSmacße, welches ich aber tt;un muß,fobatb ich ein Urtheit als ©ah beßimme. @S iß übrigensgut, crß problematifch ju urtheiten, ehe man baS Urtheit alsaffertorifcb annimmt, um tS auf biefe 2lrt ju prüfen. 2ludf> ißes nicht atlemat ju unferer 2lbßcht nötßig, affertorifche Urtheiteju haben.
§. 31.
® r p o n i 0 l e U r t h c i t c.
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Urthetle, in betten eine 33cjat)nng unb 33ernctnungjugleid;, aber perfterfter Säßeife, enthalten ifi, fo baß bteSBejahung jroar beutltd), bte SSeruetnung aber vwrftecftgcfchteht, ftnb eppo nt bte ©dbc,
Ittmerf. Sn bem epponibten Urtheite, j. S5. wenige SObenfdhettftnb gelehrt, — liegt 1) aber auf eine oerßeefte ÜEBeife, b,aS negatioeUrtheit: niete 50tenfct;en ftnb nicht gelehrt; unb 2) baS affir=matine: einige SJtenfcßen ftnb gelehrt. 25a bte Statur ber eppo^nibten ©dhe teb'iglich non ffiebingungen ber ©prache abhängt/nach welchen man jwei Urtheite auf Sinmal in ber Äürje auSsbrüefen fann, fo gehört bie S3emerhtng, baß eS in unfererSprache Urtheite geben fönne, bie epponirt werben müffen, nichtin bie Sogif, fonbern in bie ©rammatif.