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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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417
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ml ' 1 jy cn bie folgen richtig (jcrfltejsen; fortfl wirb au§ bcr .^ppothcfeeine blofe SI)imäre.

3) Sic (Sin heit. (S§ ift ein wefentliche§ (Srforbernift einer^n;poti;cfc, baff ftc nur (Sine fei unb feiner itlfötjp^otl;efen ju tltrcrUnfetfiiifeung bebftrfe. SKüffcn wir bei einer .£>ppotöefe fcf>on mehrere«nbere ju tpülfc nehmen, fo oerliert fte baburd) feljr otcl Bon ihreräMrfcbeinlicbfeit. Senn je mehr folgen aus> einer ,£>t)pothefe fiel?aMeifctt taffen, um fo tx>Qf;rfcf;einIicf)er ift fte; je weniger, bejtouniv(i[;rfd)einlid)cr. ©o reichte 5 . 33. bie ^ppothefe be§ Si)cl;otic Stahe ju (Srfldrung Bieter (Srfchcinungen nicht 51 t; er nahmtaher jur (Srganäung mehrere neue ,£n;pethcfcn an. finer nur, fchon;u citathen, bafi bie angenommene .Ijpppothcfe ber achte ©runb nichtfein forme» Sagegen ifl ba§ (Sopernicanifdje ©pftctti eine .fhppothefe,auö ber ftch 2 fXIe§, wa§ barau§ crflart werben foß, fo weit e§j ! ttn§ bis jefet Borgcfommcn iff, erftdren löfit. Sßir brauchenM ()itr feine f)ülf§hbpe>thefen (hypotheses subsiiliarias).

Ss> gibt SBiffenfchaften, bie feine .fippothefen erlauben; wiej, ffi. bie SJfathematif unb IDtetaphpft?* Tiber in ber ÜRaturlehreftnb fte nit|lich unb unentbehrlich.

51 tt Ij a n 9 .

[Bon bem Unterfdjicbe be$ theoretifchen unb beS praftifchen (SrfenntniffeS.

Sin (Srfennhtijt wirb praftifch genannt im ©egenfaljc be§theoretifchen, aber auch irn ©egenfahe beS fpeculatiocnßrfenntniffeS.

fPraftifdje (Srfenntniffe ftnb nämlich entweber

1) Smpcratiücn unb infoferne ben theoretifchen (Srfcnntniffenentgegengcfe|t; ober fte enthalten.

2) bie ©rftnbe ju möglichen Smperatiuen unb werben in*fofertte ben fpeculattBcn (Srfenntniffen entgegengefefcf.

Unter Smperatio überhaupt ifl jeber ©al* ju Berftchen, bereine mögliche freie dbanblung auSfagt, woburd) ein gewiffer SwecfSant f. SB. I. 27