Einleitung
feit ber folgen willen; ob« furjer: baS gurwahrhalten ■;einer SSorauSfehuitg als ©tttnbeS.
2MeS gurwahrhalten in ,£»)pothefen gvünbct ftd; benmad; beiraufbaß bie SBorauSfefcung, als ©runb, fßnreichenb iß, anbere drlennf:niffe, alS folgen, barauS ju erklären. Senn wir fließen f)ittber 2Bal;rl;eit ber golge au f bie S55at;rl>eit beS ©runbeS. £>abiefe ©cßlußart, wie oben bereits hemerft worben, nur bann dl;inreichenbcS Kriterium ber 2Bal;rl;eit gibt unb ju einer apobiftifdjen©ewißl;eit führen Sann, wenn alte mögliche golgen eines
nommenen ©runbeS wahr ft'nb; fo erhellt hieraus, baß, ba wir niealle mögliche golgen bejiimmen fönnen, £i;pothefen immer ^tl;efcn bleiben, baS l;eißt: SSorauSfehungcn, ju bereit völliger @e-wißl;eit wir nie gelangen Fönncn. Semol;ngeachtet Fann bie SBafcfcheinlichfeit einer ipppothefe bod; wad;fen unb ju einem Analogonber ©ewi^hert ftd) erheben, wenn nämlich alle golgen, bie un 5bis jeljt oorgefommen finb, auS bem üorauSgcfehtcit ©runbtfiel; erflären laffen. Senn in einem foldtjen gallc iß Fein ©runbba, warum wir nid;t annehmen folltcn, baß ftd; bctrauS alle möglichegolgen werben erflären laffen. 2 ßir ergeben unS alfo in biefentgalle ber .£»;:potl;cfe, als wäre fie boüig gc’wiß, obgleid; fie e§ nurburch Snbuction iß.
Unb etwas muß bod> aud; in jeber ^pothefc apobiftifd) gewißfein; nämlich
1) bie SUbglichFeit ber 33orauSfe|ung felbff. SBennwitj. 25. ju ErFlärung ber Srbbeben unb SSulcane ein unterirbifd)t§geucr annehmen, fo muß ein folchcS geuer boch möglich fein, wennauch eben nicht als ein flammettber, boch als ein htfciger Äörper.‘2lber 511 m 23el;uf gewtffcr anberer ©rfd)einungen bie Erbe ju einemS£l;irre $u machen, in welchem bie ßircutation ber inneren Säfte bieSBärme bewirfc, heißt eine blofe Srbichtung unb Feine ^n;potl;efcauffiellen. Senn 2BirFlid;feiten (affen ftd; wol;l erbid;ten, nicht abers H?öglid;Feiten; biefe muffen gewiß fein.
2) Sie ßonfeguenj. 2fuS bem angenommenen ©rtmbe