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Sogif. ©inlcttung.
3) ber ©ah bcS auäfcf)lief;enbcrt Stritten (principhim exclusimetlii inter duo contradictoria), worauf (tci) bie (logifdje)9?otbroenbigfeit eines ©rfenntniffeS grünbet; bajj notbroenbig f 0unb nicht anberS geurteilt werben muffe, b. i. bafi ba§ ©egeiirtl)cit falfcb fei, für apöbiftifcbe Urteile.
SaS ©egcntfjeil uon ber 2ßabrbeit ift bic galfcbbeit, trelifc,fofcm ftc für 2Sa!)r()eit gehalten wirb, Srrtftum beißt. (Sin irrigesUrteil, — benn ber Srrtbum fowobl, als 2BaI;r()eit ift nur imUrteile, — ijt alfo ein folcbeS, welches ben ©d;ein ber SBa^titmit ber 2Ba(;rf;eit felbjt uerroecbfelt. ’
SBie 2Baf;r(;eit mbglich fei: baS ift leicht einjufeben, bat;ier ber Süerfianb nad; feinen wefentlicfjen ©efefeen banbeit.
SfBie aber Srrtfjum in formaler fficbeutung be3 iSBortS, b. b* wie bie üerftanbeSwibrige gorrn be§ S)cn= |fcnS moglid) fei: baS ijt fdjrocr jit begreifen, fo wie eS fiberbaupt !nicht ju begreifen ift, wie irgenb eine .Kraft oon ihren eigenen rot-,fentlicben ©efe|cn abweieben folle. Sw 83erjianbe felbjt unb beffen jwefentlicben ©efe^en fonnen wir alfo ben ©runb ber Srrtbümcr jnid;t fueben, fo wenig al§ in ben ©ebranfen beS SSerftanbeS, in ;benen jwar bie Urfad;e ber Unwiffenl)eit, feineSwegcS aber beäSrrtbumS liegt. Ratten wir nun feine anbere ©rfcnntnijjfraft, aßben SSerfianb, fo würben wir nie irren. Mein eS liegt, außer 1bem S3erjtanbe, noch eine anbere unentbehrliche ©rfenntnifjquellc in !unS. SaS ijt bie ©innliebfeit, bie unS ben ©toff jum Seiden igibt unb habet nach anberen ©efefeen wirft, als ber SSerjtanb. tluS |ber ©innlid)feit an unb für ftdf> felbjt betrachtet, fann aber berSrrtbum aud; nicht entspringen, weil bic ©inne gar nicht urteilen.
Ser ©ntjtcbungSgrunb alles SrrtbumS wirb baf>cr einjig unb fallein in bem unoermerften ©influffe ber ©innlicbfeit aufben SSerjtanb, ober genauer ju reben, auf ba§ Urtl;cil, gefuebtwerben müffen. Siefer ©influfj nämlich macht, baß wir im Up .tbeilen bloS fubjectioe ©rünbe für objectioc halten unb folglich