301) ©freit bcc Sütcultaten. in. 2fbfd)nitt.
bient, wenn eS nicht gemeine (Erfahrung, fonbern ein inneres 6 ^viment ober ^Beobachtung betrifft, - welche ich juerß an mir felbftangcßellt haben muß, um etwas, waS nid;t Scbcrmann Oen felbjt, !■unb ohne barauf geführt ju fein, beifallt, 51 t feiner S3eurt(;eilungoorjulegcn. (§S würbe tnbelbafte Anmaßung fein, Slnbcre mit berinneren ®efd)id;te meines ©ebanfcnfpiclS unterhalten 511 wollen, 'wetdfe jrnar fubjectioe SBidßigfeit (für mich), aber feine objectioe(für Scbermann geltenbe) enthielten. SBenn aber biefeS 3Cufmerfcn ;auf ftch fclbft unb bie barauS hcroorgehenbe SSBahrnehmung nicht fo •gemein iß, fonbern, baß Seber baju aufgeforbert werbe, eine ©achtiß, bie eS bebarf unb oerbient, fo fann biefer Uebelßanb, mit fei: ;neu fPrioatcmpftnbungcn Rubere ju unterhalten, wenigßenS yerjie=heit werben. ;
@h« iß) nun mit bem Siefultat meinet, in 2tbffcht auf 3Ä: \tif angeßellten ©elbßbcobadßung aufjutreten wage, muß id) nod) ;etwas über bie 2 lrt bemerfen, wie §err £ufclanb bie Aufgabe ^ber ©iatetif b. i. ber Jtunß ßcllt, Äranfheitcn t> 0 r§ubengen, jim ©cgenfalj mit ber S£heraf)cutif, fie ju heilen* |
©ie heißt ihm „bie j£unß, baS menfchliche Sehen ju wr: 'langem." j
©t nimmt feine Benennung oon bemjenigen her, was bie SOtem ;fdjen am fehnfüdßigßctt wünfd;en, ob eS gleich oielleidjt weniger min-- :fd;cnSwerth fein bürftc. ©ie mochten jwar gern jwei SBünfdfc jugletd) jthun: nämlich lange 511 leben, unb babei gefunb ju fein; aber jber erßere SBunfch hat ben leiteten nicht jur nothwenbigen S3ebim Igung, fonbern er iß unbebingt. Saßt ben ^ofpitalfranfen Saßre lang |auf feinem Säger leiben unb barben unb ißn oft wünfd;en hören, !baß ihn ber £ob je eher je liebet oon biefer ^>(agc erlofcn möge;glaubt ihm nicht, eS iß nicht fein ©rnß. ©eine SSernunft fagt e5il)m jwar oor, aber ber Staturinßinct will eS anberS. SBenn erbem &obe als feinem Soefreier (Jovi liberalori) winft, fo oerlangt
.itan;eirebncr nicht butcl) Sch, fonbern SB Ir. Stt bem erjäfjlenbcn aber bccpviratempfinbung (ber Seichte, welche ber Patient feinem Kr;te ablegt,) obereigener Erfahrung an ftch felbft muß er burcf) Sch reben.