Sti'cit bet pf)ilo[opt)ifd[;en S‘icu£tät mit bet t(;cologifd;cn. 251
(id) ju ebenberfelben befennen ((ScbiSmatifcr); ober Sufammemtretung bet ©iffibenten in 2lnfet;ung gewiffer ©laubcn§Ieljren in be;füiiberc, nicht immer geheime, aber hoch oorn «Staat nicht fanctiosiiirte ©efellfd;aften (©ectirer), beren einige noch befonbere, rtidt)tfiit§ große publicum gel;örenbe, geheime fickten au§ ebenbemfclben@d;ah I;er b^en (gleicbfam ßlubbijtcn ber grommigfeit); enblfd;auci) falfcbe griebcnSfiifter, bic burd; bie 3ufammenfd;mcläung m=fd;tcbener ®lauben§arten OTen genug jtt fl;un meinen (Sx;nfretijlen),bie bann noch fd;limmer finb, als Secttvev, weil ©leiebgültigfeit in2lnfel;ung ber Steligion überbauet jurn ®nmbe liegt, unb weil,wenn einmal bod; ein &ird;cnglaube im 83olf (ein muffe, einer fogut, wie ber anbere fei, menn er fiel) nur bureb bie 3iegicntng juil;ren 3meden gut banbbaben läßt; ein ®runbfab, ber im üDUmbebc§ Sicgcnten, al§ eines folcljen, jwar ganj rid;tig, auch fogar weifeifi, im Urtljeile beS Untertl;anen fclbft aber, ber biefc Sache aus>feinem eigenen unb jwar moralifcben Sntereffe ju erwägen bat, bieäußerfte ®cringfd;ähung ber Sicligion oerratl;en würbe; inbem, wtefelbft ba§ S3et)i£et ber Religion befebaffen fei, was Semanb in feinenÄircbcnglaubcn aufnimmt, für bie (Religion feine gleid;gültige @ad;e ifi.
3n itnfebung ber Sectirerci, (weldje aud; wol;l i(;c (paupt bi§jur Skrmannigfattigung ber Streben ergebt, wie e§ bei beit (Prote=fianten gefcbel;en ifi,) pflegt man jwar ju fagen: e3 ifi gut, baße§ otelerlei Sieligionen (eigentlich fird;lid;e ©laubenSarten) in einemStaate gibt, unb fofern ift biefeS aud; rid;tig, als eS ein gutes3eid)en ifi: nämlid; baß ©lauben§freil;eit bem (Bolfe gelaffen worben;aber ba§ i|i eigentlid; nur ein ^ob für bie Siegietung. iln ftd; aberift ein folcber öffentlicher 3ieligionSjujianb boeb nid;t gut, beffen(Ptincip fo befd;affen ifi, baß eö nicht, wie eS bod; ber (Begriffeiner Steligion erforbert, 3nigemeinl;eit unb @inl;eit ber wefentlicbctt©UmbcnSmarimen bei ftd; führt unb ben Streit, ber öon bent 2fu=ßewefentlicben l;crrübrt, nid;t öon jenem unterfd;cibct. ©er Unterefebieb ber SRcinungcn, in ilnfebung ber größeren ober minbcrcu©cbidlid;feit ober Unfcbicflid;feit bc§ 3M;ifel§ ber Sieligion ju bieferals Snbabficbt felbft, (nämlid; bic SOZenfcben moralifcb ju beffern,)