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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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248
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248 ©trat bet gneuttäten. I- 2t6fcl)mtt.

engerer 33cbeutung (in bem testen Seitpunct feiner imgetfjcitten^>crrfcf;aft über baS SSolf) entgegengefeht mirb, mo bie grage i(i ;bift bu eS, ber ba fommen foll, cber füllen mir eines 2lnbcrcnmärten?" mofür eS auch anfänglich bieSIömer nahmen. Sn biefttSöebeufttng aber mürbe baS <5(>rif4ent(;nm ein gemiffer, auf ©aftunpttnb ©d)rift gegrünbeter 33olfSglaube fein, üon bem man nicht »iffenfönnte, ob er gerabe für alte 9)fenfd)en gültig ober ber lebte £)ffen :barungSglaube fein bürfte, bei bem eS fortbin bleiben müfste, oberob nicht fünftig anbere göttlid;e ©tatuten, bie bem SwccS noch tidl;ertraten, ju ermatten mären.

Um alfo ein bcftimmtcS ©cbema ber ©intbeilung einer ©lau:benölebre in ©ecten ju [;aben, fonnen mir nicht oott em^itifdjm25atiS, fonbern mir müffen oon SSerfd^iebenbeiten anfangen, bie fid)a priori burch bie SSernunft benfen laffen, um in ber ©tufenreil);ber Unterfdnebe ber SenfungSart in ©laubcnSfacben bie ©lufe au?«jumacben, in ber bie SSerfc^icbenbeit suerjf einen ©ectenunterfcbicbbegrünben mürbe.

Sn ©laubenSfacben ift baS fPrincip ber ©intbeilung, nach bttangenommenen SenfungSart, entmeber 9i eligiott ober ©uper:ftition ober dpeibentbum, (bie einanber mie A unb non A ent:gegen ftnb.) Sie SBefcnner ber erfteren merben gemobnlicb ©lau:bige, bie beS jmciten Ungläubige genannt. Religion ift berje:nige ©laube, ber baS SBefentlicbe aller SSerebrung ©otteS iitber üJJioralifät beS SOfenfdjen fe(st, ^eibentbum, ber eS nicht barinfe|t; entmeber, meil eS il;m gar an bem ^Begriffe eines übernatür*lieben unb moralifeben SSSefenS mangelt (Ethnicismus brutus), obermeil er ctmaS UlnbereS, als bie©eftnnung eines fttflid) moblgcfübrfenSebenSmanbelS, alfo baS SUdjtmefentlidje ber Religion, jum SteifegionSjfücf macht (Ethnicismus speciosus).

©laubenSfäfse, meld;e jugleicb als göttliche ©ebotc gebautmerben füllen, ftnb nun entmeber bloS ftatutarifcb, mithin f lltunS jufäUig unb SDffenbarungSlebren, ober moralifcb, mithin mitbem 85emuf3tfein ihrer üftotbmenbigfeit »erbunben unb a priori er«fennbar, b. i. SSernunftlebrcn beS ©laubcnS. 3Der Snbcgriff ber