(streit ber pf;ilofopbifrf)cn gacultat mit bet ttjeologifdjcn. 239
legetin bcr @d;rift. — Sag aber felbg, wenn man bem heiligen©djrifgetler feinen anberen ©tnn, ben er wirflid; mit feinen Au§=brüefen »erbanb, unterlegen fann, als einen fold;cn, ber mit unfe--rer SSernunft gar in SBibergprudje fielet, bie SSernunft fid) bed; be=fertigt fühle, feine ©d;riftgeUc fo auSjulegcn, wie fie e§ ihren©runbfahen gemdp ftnbct, unb nicht bem S3ud;gaben nad) auSlegenfeile, wenn fie jenen nicht gar eines Srrtl;umS befchutbigcn will,ba§ fdjeint ganj unb gar wiber bie obergen Kegeln ber Snterprefa--tion 511 »erflogen, unb gleichwohl ijt e§ nod) immer mit S3eifaH»on ben bclobtcftcn ©ottcSgelehrtcn gcfd;ehen. — ©0 ig e§ mit©t. ^auluS Sehre »on bcr ®nabenwal;l gegangen, auS welcher aufSScutlidjge erhellt, bag feine fPrioatmeinung bie fPrabegination imgrenggen ©innc be§ SBortS gewefen fein mug, welche barum auchoon einer grogen pvotefrantifcEjcn Kirche in ihren ©tauben aufge=nommen worben, in ber golge aber »on einem grogen &beil bcrfel-ben wicber »erlaffen, ober fo gut wie man fonntc, anberS gebeutetworben ifl, weit bie SSernunft fie mit ber Sehre »on ber greigeif,bcr fUtrcchnung bcr dbanblungcn, unb fo mit bcr gangen SJtoralunvereinbar finbet. — 2 Tuch wo bcr ©d)riffglaube in feinen 23er=ftog gewiffer Scgren wiber [Etliche ©runbfdge, fonbern nur wiberbie SSernunftmarime in SSeurtgcilung pgpftfeger ©rfegeinungen gc=räth, hoben ©chrtftauSlcger mit faff allgemeinem SBeifaE manchebiblifche ©cfd)id)t§erjdhlungen, j. 33. »on ben JBefcffenen (bdmonUfehen Scutcn), ob fie jwar in bemfelbcn hiftorifd)en Sone, wie bieübrige heilige ©efd)id)te in ber ©djrift »orgetragen worben, unbfaff nicht $u jweifetn ig, bag ihre ©djriftpellcr fie budjgdbticf) fürwahr gehalten haben, boef) fo auSgclegt, bag bie S3crnunft habetbegehen f&nnte, (um nicht allem Aberglauben unb SSetrug freienEingang ju üevfdjaffcn,) ohne bag man ihnen biefe 33efugnig bc=ftvitten hat.
II. Ser ©taube an ©dwiftlcgren, bie eigentlich haben offenbartwerben müffen, wenn fie haben gefannt werben feilen, gat an ftd>fein SSerbicnp unb ber SRanget bcffelben, ja fogar bcr ihm ent;gegengchenbe Zweifel ig an geh feine SSerfcguIbung, fonbern