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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
Entstehung
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237
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Streit bet- pi)iiofopi)ifci)cn gacultdt mit bev thcologifchen. 237

(ßbenba!. 1794. S. 73 ff.), fonbern al§ bie in einem wirfltchetr9 )icnfcl)enleibhaftig wohnenbe" unb al§ jmeite 9)atur in ihm wir*fenbe ®ettl)eit oorgepellt wirb; fo ip auS biefem ®cl;cimni|Jc garnichts 9)raftifd)cS für unS ju machen, weil wir hoch oon un§ nicht»erlangen tonnen, bap wir cS einem ©otte gleich tl;un follcn, eralfo infofern fein S3eifpicl für unS werben fann, ol;ne noch bieSdjwicrigfcit in Anregung 51 t bringen, warum, wenn folchc SScrct*uigung einmal möglich ift, bie ©ottheit nicht alle SDfenfehen berfel*ben hat theilhaftig werben laffen, welche alSbenn unausbleiblich ihmalle wohlgefällig geworben wären. Gin Sehnliches fann oonber SuferpehungS* unb IpimmclfahrtSgefchidpc cbcnbcffelbctt gefagtwerben.

Sb wir fünftig bloS ber Seele nach leben, ober ob biefelbe 9Ra*teric, barauS unfer .Körper Iper bepanb, jur Sbentität unfercr fPer*fon in ber anberen SBclt erforbcrlich, bie Seele alfo feine befonbereSubPanj fei, unfer Körper fclbp muffe auferweeft werben, baSfann unS in praftifcher Sbfidjt ganj gleichgültig fein; benn wem ipwolp fein .Körper fo lieb, bap er ihn gern in Gwigfeit mit ftchfdpeppen möchte, wenn er feiner entübrigt fein fann? £>e§ SpoPclSSchlup alfo:ip (ShripuS nicht auferpanben," (bem .Körper nachlebenbig geworben,)fo werben wir auch nicht aufcrPehcn," (nachbem SEobe gar nicht mehr leben,) ip nicht bünbig. Gr mag e§ aberauch nicht fein, (benn bem Srgumentircn wirb man bod; nicht aucheine Snfpiration jum ©runbe legen,) fo h«t er bod; [;iemtt nur

in welche SSeritrungcn, unb swat mit KSernunft ju rafen, man geratljcnfann, wenn man bie Sßerfinnlichung einer reinen iSernunftibee in bie SSorficl*luttg eines (SegenftanbeS ber Sinne oerwanbelt. Senn wenn unter jener3bee nicht bas Xbjtractum ber Sffienfchheit, fontern ein SNenfcl) oerftanbenwirb, fo mup biefet oon irgenb einem ©efcijlecht fein. 3P tiefer oon ©ottgc.jcugtc männlichen ©efchlechfS (ein Sohn), hat bie Schwachheit ber 3Xcn*feijen getragen unb ihre Schulb auf fiel; genommen, fo finb bie Schwachheitenfoinoljl ats bie Uebertrctungen bcS anberen ©efchtechtö hoch oon benen beSmännlichen fpecififcf) untcrfchieben unb man wirb, nicht ohne ©runb, oerfuchtanjunefjmen, bap biefcS auch feine befonbere Stellocrtreterin (gleichfam einegöttliche Sochter) als SSerfohnerin werbe befommen haben; unb biefe glaubte^oftell in bet iperfon einer frommen Sungfrau in iSenebig gefunbeti ju haben.