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Ucb« 9Wlofop{)ie überhaupt.
ober ihr Cbject f>eruotjubritigen. 3ß baS ©rßere, fo iß baS Ur=tßetl fiber bie gegebene Siorfteltung ein äftfjetifcheä KeflejrionSurtheil.Sjl aber baS ßcfctere, fo iß eS ein äßhetifch'pathoIogifcheS, oberäßhetifch^praftifcheS Urteil. 93?an fieljt lß cr leicht, baß ßuß ob«Unluß, weil fie feine ©rfenntnißarten ftnb, fftr ftcf> felbft gar nichtfönnen erflärt werben, unb gefühlt, nicht eingefehen werben wollen;baß man ße bal)er nur burch ben (Einfluß, ben eine SSorfiellungeermittelji biefeS ©efühlS auf bie Shätigfeit ber ©emüthSfräfte hat,bürftig erftären fann.
SSon ber 9iad;fuchung eines fPrincipS ber technifchcttUrtheilSfraft.
2Benn ju bem, waS gefchiefß, bloS ber ©rfldrungSgrunb gofunben werben foH, fo fann biefer entweber ein empirifcheS ^)rtncip,ober ein fPrincip a priori, ober auch auS beiben jufammengefefctfein, wie man eS in ben phvftfch=tnechanifchen (Erflärungen bereigniffe in ber förderlichen SBelt fejjen fann, bie ihre fprincipitnjum S£ßeil in ber allgemeinen (materialen) ÜJlaturwiffenfchaft, juraSEhetl aud) in berjenigen antreffen, welche bie empirifchen S3ei»f.gungSgefe^e enthalt. $DaS Sehnliche finbet Statt, wenn man jubem, waS in unferem ©emüthe borgeht, pfpchologifche (SrBldrungS=grünbe fucht, nur mit bem Unterfchiebe, baß, fo oiel mir bcnntpttfl, bie fprinctpien baju inSgefammt empirifch ftnb, ein einjtgeS,nämlich baS ber Stetigfeit aller Serättberungen, (weil Seit,bie nur eine ©imenfion h at , bie formale Sebingung ber inneren2(nfchauung iß,) ausgenommen, welches a priori biefen SSSaljvneh*mungen jum ©runbe liegt, woraus man aber fo gut wie gar ntd;tSgum Schüfe ber (Srflürung machen fann, weil allgemeine Seitlehtcnicht fo, wie bie reine Sfaumlehre (©eometrie) genugfamen Stoß jneiner gangen 2Biffenßhaft hergibt.
2Bürbe eS barauf anfommen, gu erfldren, wie baS, waS wir©efchmad nennen, unter 9Renfd&cn guerß aufgefommen fei, woherbiefe ©egenßdnbe Diel mehr, als anbere benfelben befchäftigten, «nbbaS Urtheil über Schönheit unter biefen ober jenen Umßän 5