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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Jakob Chbges war allerdings damals die angesehenste Autorität in Je-rusalem. Das Zeugenverhör (a. a. O.) giebt zwar zu verstehe», als wennseine Hauptgegner die Kabbalisten Jakob Zemach, Abraham Amigofl. i:'2» st. »:n») und Samuel Jbn-Zahan gewesen; aber diese hattenkeine rabbinische Autorität. Sie haben, wie die Quelle eigentlich angiebt, sich'sviel kosten lassen, um ihn aus der Stadt zu weisen: 211» 121:2 ip 21 P22 ms2'i2ii'2 (;i:i -"2). Was damals in Jerusalem vorging, ist nicht bekannt ge-worden. Der Bann scheint keine Wirkung hervorgebracht zu haben; dennS. Z. hatte dort viele Anhänger. Selbst Mose Galante, Chages' Schwieger-sohn, gehörte zu seinen Anhängern (Zeugenverhör das.). 2112» . . . 22112 'ip22

s"p» .1102 ' 1"1 »p li >112 12 M '2:»"?.'. 122 . . . bl"U 1 1212 P 222 . . . 'P 1 P>

12 P2»2 '1''1 »^2. Coenen berichtet (x. 13 ), es seien nach Smyrna vier Gesandtegekommen, nämlich Kacham Moses Galante, Kacham Daniel Pinto mitzwei anderen von Aleppo, um dem Messias ihre Ehrerbietung zu beweisen. Jenezwei, Galante und Pinto, figuriren auch im Katalog der sabbatianischenKönige (Coenen, x. 5 und andere Quellen). Merkwürdig ist aber, daß dereine Name bei Sasportas (x. 15 b) und in der Relation bei Emden (p. 3 b)in12:1»: 122 umgewandelt erscheint. Hat der Herausgeber dieser beidenSchriften, Jakob Emden, den Namen vielleicht geflissentlich verwandelt, umnicht die rabbinische Autorität, Galante, Mose Chages' Großvater, als Schleppen-träger des Pseudomessias figuriren zu lassen? Einer seiner thätigsten An-hänger, die er in Jerusalem an sich gezogen hatte, war Samuel Primo,welcher sein Sekretär wurde, alle Erlasse stylisirte oder auch selbständigfabricirte (Sasportas 2 s): 1112 i2>is ^»122 122 2iipi i>p2 »22111» 221 i>2bi1211» l i>21 222 21121 11:12» ip 2pi 1'1!2I 2112 1111 1S12P li. (das. p>. lös): Nil

pilpi ' 1»11 2 p 212 'i 112»2 111 'S 2 Ivlli'i: idi 12 i !2 d 2 121112 21111 2112 12 ' 1 S i »122

2i'ip. Primo war es. der die Sendschreiben überallhin mit der Unterschrift:-22 '1221 02'ii» 1.1 '-» versah (vergl. weiter); er predigte ein mystischesmessianisches System, welches das Judenthum unterwühlte (weiter unten). VonJerusalem aus gingen zwei Propheten nach Egypten und Europa, um S. Zewi'sMessianität zu verkünden: Sabbatai Raphael (wovon weiter unten) undein Deutscher Matthatia Bloch (Sasportas x. 11 s unten); (iroirr) is »2rip 11112 ;i:i i"i> 2211» 2p i'i 21,22 12» . . i»is 1:22» i'ii2 . . 11» »'2:(s. auch das. p>. 30 b, x. 34 b). Im Katalog der Könige und der Hauptgläubigenfigurirt auch Matathia Asken asi als König As sa (bei Coenen und Andern.) Die holländische Quelle aus Galata (x. 9 ) erzählt: die Sabbatianer hättensich durch das Wachsenlassen langer Locken an beiden Seiten des Kopfes aus-gezeichnet. Coenen berichtet auch (x. 12 ), daß das Jerusalemer Rabbinat demConstantinopolitaner Anzeige von S. Zewi's Treiben gemacht, und dieseshätte 25 Mitglieder und an der Spitze der Chacham Baschi Jontof benFaser (l. 1?' ^ 12:1 ;2 212 21') nach Smyrna notificirt, S. Z. bei seinerAnkunft dem Tode zu weihen.

14 ) Wann er Jerusalem verlassen hat, ist schwer zu bestimmen; es hängtvon der Zeit seiner Ankunft in Smyrna ab, und diese ist eben ungewiß. Dela Croix berichtet, er sei vor Neujahr --- i"i 1665 in Smyrna eingetroffenund habe sich an diesem Feste durch Hörnerklang als Messias huldigen lassen.Dagegen Coenen (x. 13 ): 4 . dsbsb ru^m brvss mssucksn nsu riz-nVöäsrkssrsn; mehr als zwei Monate von Anfangs Tebet gerechnet, wäreim Monate Tisch ri. Nach der Quelle III, 5 (x 14 ) sei S. Z. im MonatElul in Smyrna eingetroffen, habe sich aber bis zum Lichtweihfest stille ver-Grae tz, Geschichte der Juden. X. 28