Note 3.
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nicht unbefleckt war. Die erstgenannte holländische Quelle fügt noch Mancheshinzu: daß sie behauptet habe, weil sie für den Messias bestimmt sei, dürfe sienicht heirathen, und es sei ihr ausnahmsweise gestattet gewesen, inzwischen ihrenGeschlechtstrieb außerehelich zu befriedigen. Sabbatai Zewi habe sich auf dasBeispiel des Propheten Hosen berufen, dem ausdrücklich befohlen war, einbuhlerisches Weib zu heirathen. Ebenso Ragat de Weile (Hrsatruia luai-ckum lut., p. 49 fg., deutsch p. 54), der sie gesehen hat. Hunnckoquicksm sZo... ad uiiquo uunorurn spatio psrsonurn lluns suprrr I^raneobnrturn inurds Hanovisnisi oculis sonspsxsriin . . . rspstnain Irans ima^inariainseortam . . . soräiclain kuisss, Iiabitasss I?raneoturtl, Hsnovias, Mantuas,psraßrasss loea xlnrima. Nur hat er die Variante, daß sie ein polnischerEdelmann nach dem Tode ihrer Eltern erzogen und adoptirt, und daß sie einGeist nach Persien entführt habe. De la Croix nennt sie Maria statt Sara.Sie hat demnach die Reise von Amsterdam über Frankfurt, Mantua und Livornogemacht. Sachgemäß erzählt Sasportas, daß S. Zewi von ihr und ihremexcentrischen Wesen in Kairo erfahren und sie von dort habe kommen lassen.Es ist denkbar, daß Mose Pinheiro, welcher- sich in Livorno aufgehalten hat(o. S. 427), ihr Kunde vom ihm und ihm von ihr gegeben hat. Diesesexcentrische, lascive Weib hat seine messianischen Phantastereien bestätigt unddurch ihr Wesen ihm Anhänger geworben. Vergl. das Zeugenverhör bei Emdenp. 25 b. Durch diese Frau in den Augen Raphael Joseph's und seines Kreisesals Messias anerkannt, kehrte er aufgeblasen nach Jerusalem zurück.
12) Im Widerspruch mit den meisten Quellen berichtet Cuenqui, daßS. Z. erst auf seiner Rückkehr von Kairo nach Jerusalem in Gaza die Be-kanntschaft mit seinem Elia, Nathan Ghazati, gemacht habe (p. 18a):-ni bin: bipc U'orn ;ro uipv nipb o:c: oc-uc >nn mc-n cp c'ixcc nm x"ca cwn >nnbnne» bc- ;p>c-ic. Da Cuenqui in dieser Zeit und in dieser Gegend gelebt hat,so verdient seine Relation den Vorzug; sie wird von d'Arezzo unterstützt, derihn ebenfalls erst nach der Rückkehr nach Gaza mit Nathan bekannt werdenläßt: nipb inninc. Cuenqui giebt aber an: Nathan habe S. Z. jene Abra-hamische oder Jachinische Apokalypse, die er in alterthümlicher Schriftauf halbvcrmodertem Material gefunden, gezeigt und dadurch ihn in seinerMessianilät bestätigt, (p. >8d): bmcc.n irm -wo >b n'cr.n n-im (;ro) >b icnc'c'.n cnc nbc i"v inc nmcip ncmc r'ec-.n wiicb ibn ;c .... qcc.
Eideshalber soll S. Z. vor dem Nabbinate von Adrianopel ausgesagt haben,daß ihn Nathan durch die angeblich alte Schrift verführt habe (Sasportas,p. 35 d.): euV inn co pcci irim ib iro cp mip.n ;.i:
'noeon . . . mc- cnci cmc .nc cc- pnci . . . ':x wiicb ibu ;c ic cincucc. Diese Schrift muh also eine Rolle bei der Bekanntschaft zwischen S. Z.und Nathan gespielt haben. Nur läßt es sich nicht denken, daß Nathan ihndamit bethört hat, einmal weil Jachini der Verfasser derselben war, und S. Z.sie aus Constantinopel mitgebracht hat (o. S. 429), und dann war Nathan beiihrer Bekanntschaft etwa 20 Jahrs alt. Denn Coenen der ihn in Smyrna ge-sprochen hat, schrieb über ihn 1667 (Ende): dlatlian . . . rvslotzs is eenllonAsIinotz van tvvss su tvvintinZIi ckarsn, also um 1665, erst 20 Jahr,während S. Z. damals noch einmal so alt war. Sollte sich der bereits ge-riebene Mann von dem Jüngling haben verleiten lassen? Das Richtige istwohl, daß S. Z., welcher in Nathan einen excentrisch kabbalistischen Jünglingkennen gelernt hatte, ihm jene angeblich antike Apokalypse in die Händegespielt und seine Phantasie erhitzt hat. Nathan verkündete ihn seit der Zeit