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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Note 3.

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2"->'"ib 2 '» 711 . Später soll S. Z. ausgesagt haben, Jachini habe ihn zum Schwindelverführt, das. p. 35 ii.: i'2i22 ibui »>1211 bi -b 2-2 ui.12 L-iou 2-i2u 12p' -2-2' 22111nipLn. Wenn diese Selbstanklags auch unecht ist (s. weiter), so bezeugt doch damitdas Rabbinat von Adrianopel (welches diese Mystification der angeblichen Selbst-anklage veranlaßt hat), daß Jachini in Constantinopel sein Verführer oderwenigstens sein Mitschuldiger war. Von diesem Jachini berichtet Asulai (I, x. 6 n,No. 58 ): b»-u 112b» m > 2>ii»i» 2",2 121 »ui»» yoi- '» i'»bi »>2' »iiouu.122111 bp iiu2 1211» 12211 'oi ,2ii2u. In der Leydener Bibliothek sind einigeOriginalschreiben von ihm vorhanden, die er an den Patricier Warner, denSammler hebräischer Manuscripte, gesandt hat (Katalog Leyden x. 290 tp-.);wahrscheinlich hat er für Warner Manuscripte angekauft. Diese Original-schreiben zeigen eine sehr schöne hebräische Schrift. Jachini war demnachPrediger und Kalligraph, und so spricht Alles dafür, daß er die erwähnteApokalypse von dem Einsiedler Abraham fabricirt und S. Zewi in dieHand gespielt hat. Es wird sich später zeigen, daß sie einen antiken Ductusund Character hatte. S. Z. war demnach gewiß in Constantinopel undzwar um 1658 .

9 ) S. Zewi's Aufenthalt in Kairo ist von besonderer Bedeutung. EinigeQuellen sagen es ausdrücklich, daß er zweimal in Kairo gewesen, und die Diffe-renzen der übrigen lassen sich dadurch ansgleichen. Hier lernte er denOber-Zöllner" kennen, der sein Freund wurde, wie die deutsche Relation im Niisatr.Lurox. berichtet. Es war der Zaraf Baschig Raphael Joseph, oder wieihn de la Croix noch nennt Chelebi und d'Arezzo -2b? yon bu°>i 2»ii»i iwilb»i io» wi222 (d. h. aus Haleb gebürtig). Auch dieser war ein wichtiges Gliedin dem messianischen Schwindel. Wir besitzen nähere Nachrichten über ihn. Erwar, obwohl sehr reich, ein Asket und in die Kabbala vernarrt. Er unterhielt50 Kabbalisten an seiner Tafel, und an ihrer Spitze stand einer der Söhne desberüchtigten Chajim Vital Calabrese (s. Asulai I, p. 29 a). Ueber Raphael Josephberichtet Raphael Sosino von Livorno (bei Sasportas, x. 17 d): bu°>i 12111

2>,201P 1 U 111 'bpi o' 2 Li I 2 ibi 2 > bp »'bi'u »'ir »2 '2-U2 ->ui 2 'b 21m i»ipi ^21-zb.11» 12121 »1,21 bp um ,bu»'i 2"i 211 12 21'bpi .1111021 ib'bi 221' 111.12i',2b»i iip2-!i2 1»P11 ib'221 2W2. Der Verfasser des 221p npiiu» oder 2-1211122,der von ihm unterstützt wurde, berichtet über ihn bei Erwähnung seines Todes(p. 27 d): 1111 1222 bp iw» bip u»2 12» . . ->oi' 12 buei 2211 . . 2>i2i 12 211:

12"p bib 111°! 11'21 »1212 2p 2'22'U 1'21 1"11 2'1^» P1U1 7U1L" P1U,112'»"2 ,2'11»'2121 . 2'21P1I bilU U111 2'21p»b 2'bi'U 11'2 '2>2U. 1'2P12 1'»' bi 1'11 . . . 221

1221 lb21 . . . 1122 bp ,22 1111 111U ppb»1 b212 1'1 '2 11112 ,221P1 2,2 1'1 lb'21U2,2 . . 1lb>12 21121 . 1lb»»»1 121'ub 1111 112 b» 21ibi 2lb22 U'^'I 2lb'22 2222 1'IIU

I11U '1"1 l'p-1 »Ul . . 12 "21 owbu 11 2122 211lb 1 21'2 1112111 2'211U 1'bp 1V21 12-1-110» -i"i ib- 111 . . i-2»2»». Sasportas hat sich die lügenhafte Nachrichtüber Raphael Joseph, daß er ein industrieller Betrüger gewesen und späterzum Islam übergetreten sei, aufbindsn lassen (p. 3 a). Wenn wir die von

9 Vor ihm war Abraham Alhula oder Alhuli stbirb«) in diesem Amte.Manasse ben Israel schrieb über ihn in iLsporanya und in seiner Declaration1656 : Der Vicekönig von Egypten hat bei sich stets einen Juden mit dem TitelZaraf-Paschah (Laras Bachi) oder Schatzmeister, die Steuern des Landes zuerheben. Gegenwärtig besitzt diesen Posten Abraham Alhula (auch Vers, des22:p iipimll). ,656 war also dieser noch Zaraf Baschi; Raphael Joseph istalso erst nach 1656 dazu ernannt worden.