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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Die Eibeschützischen Wirren.

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dessen Gott sich rühmt," zu verlänmden'). Diese Bannbulle wurdein ganz Polen zur Nachachtnng und Nachahmung verbreitet. Dieübrigen polnischen Rabbiner waren entweder als Eibeschützens An-hänger damit einverstanden oder durch Geld bestochen oder gleich-gültig für die Sache, lieber Königsberg und Breslau wurden näm-lich große Summen nach Polen befördert, um Eibeschützens Sacheunter den dortigen Rabbinern beliebt zu machen"). Es blieb abernicht bei Bann und Flüchen. In Altona kam es (25. Jjar 21. Mai)in der Synagoge zu einem Krawall. Einige freche Jünger Eibe-schützens wollten einen ihrem Abgott mißliebigen Vorbeter vom Pultegewaltsam fortreißen. Es entstand eine Schlägerei, die Polizei mußteherbeigeholt werden. In Folge dessen hielt Jakob Emden sein Lebenunter der wüthenden Rotte der Eibeschützcr für gefährdet, entflohTags darauf nach Amsterdam und wurde dort freundlich ausgenommen.So hatte der heftigste Gegner den Platz räumen müsse». EmdensFrau wurde vom Vorstand bedeutet, nichts vom Vermögen ihresMannes zu veräußern, da eine Jnjurienklage gegen ihn angestelltwerden würde

Indessen war Eibeschütz klug genug einzusehen, daß der Aufent-halt seines eifervollen Gegners in Amsterdam ihm gefährlich werdenkönnte, da er dort Spielraum hatte, mit seiner spitzigen Feder durchdie Presse Eibeschützens Vergangenheit aufzudecken. Um ihm zu be-gegnen, erließ Eibeschütz an seine Jünger in Deutschland, Polen undItalien ein Rundschreiben (Brief des Eifers 3. Siwan 1751^),worin er unter dem Scheine einer Ermahnung Zeugniß für seineRechtglänbigkeit abzulegen, sie aufforderte, seine Sache zu der ihrigenzu machen. Er fanatisirte sie, seine Gegner mit aller Thatkraft undmit allen Mitteln zu verfolgen: das werde ihnen als besonderes Ver-dienst bei Gott angerechnet werden. Es war so ziemlich die Auf-forderung eines bewunderten Feldherren an Tausende von Lands-knechten, über Wehrlose herznfallen und sie ohne Schonung zu miß-handeln. Am meisten verbreitet waren die Eibeschützer in Mähren,

U Eibeschütz, Zeugensammlung zu seinen Gunsten mix mmb, p. 20; dieNamen der Gebannten hat er das. ausgelassen, sie können aus nsn n-nr, x. 46ergänzt werden.

2) mix, p. 59 b, vgl. 60 b, aus einem Briefe von Eibeschütz' Sohnan Chajim Lublin und omn x. 65 a.

b) Folgt aus dem königlichen Dekret zu Gunsten Emdens in mixp. 63 a.

y mix mmb, p. 43 44. Das. ohne Datum, in einer Handschrift datirtp'v ^ 27. Mai 1751. In demselben kommt der Satz zur Verfolgung'seiner Gegner vor: miono . . imorn ,ims-ii.