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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Geschichte der Juden.

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Die unerwartete Eroberung von Polonnoie und das Gemetzel,welches selbst Wischniowiccki nicht verhindern konnte, verbreitetenSchrecken weit und breit, und nicht umsonst; denn überall, wo dieblutdürstigen Haidamak's aus Juden und Katholiken stießen, erschlugensie sie ohne Erbarmen; in Zaslaw (mindestens 200), Ostrog (600^),Konstantinow (3000).

Der unglückliche Ausgang des zweiten Krieges zwischen Polenund Kosaken (21.24. Seht.), als das polnische Heer mehr noch durchden panischen Schrecken vor den Tataren unter dem Chan TugaiBey und durch die Unfähigkeit der Feldherren, als durch ChmiclnickstsTapferkeit in wilder Flucht auseinanderstob und sich erst hinter denMauern von Lemberg sammelte, brachte auch ein blutiges Loos überdiejenigen Juden, welche sich weitab vom Schlachtfeld sicher geglaubthatten. Es war kein Entrinnen für sie vor dem Ansturm derZaporoger, es sei denn, daß sie die walachische Grenze erreichenkonnten. Die Weite Strecke von der Südnkraine bis Lemberg überDubno und Brody bezeichneten Blutspnren von erschlagenen undzertretenen Juden; in der Stadt Bar allein kamen zwei- bis drei-tausend um. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß die versicherteGrausamkeit der regulären Kosaken wie der wilden Haidamak's keinenUnterschied zwischen Rabbaniten und Karäern machte. Von denwenigen karäischen Gemeinden Polens blieben nur zersprengte Ueber-reste übrig. Am meisten litten die karäischen Gemeinden in Luck undDerarnia^) (nördlich von Bar): die letzere wurde vollständig aufge-

Nachricht hat (p. 82):Uss ooutsrnp>ors.iNS raxxortsnt gu'ä, Is. piiss cls UarLrivvouoss llt seorolrsr vivauts 1 5 000 lluiks. Orsckat cklläasus ^.xslla!"An sich ist die große Zahl nicht unglaublich, erzählt doch de Grondi von Narol(x. 81): xrout in uns. oivitats Uarol snsots. sunt HunäraZints.gninHus rnillis, lloininuin lOatliolioi st cknäasi). Nur von Bar ist die'Zahl nicht so groß angegeben.

st Diese Zahl nach dem zuverlässigen Nathan Hannover, p>.-> hat über-treibend 1500.

") In einem Memorialbnch der Karäer (bei Neubauer a. a. O. p. 130):

'Lvn rmwr, . . . WIIIU L'IZ ch' 2227N.N (prch) U'MP N'2 W'M

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1 NN .1 PW 22 i-umn. Das N'.-I zählt in d. h. DeraLnia 100. welche

nach Bar entflohen; dann mußten die Mordbanden von Nord nach Süd gezogensein. Der Untergang der Gemeinde von Deraiinia muß übrigens 1648 und nicht1650 stattgefunden haben. Denn in diesem Jahre war Waffenruhe. Der KaräerMordachäi b. Nissan (wi-m in x. 6 s, unten) spricht nur vom Gemetzel desJahres 1648 und 1654: irw'pom ^,'N M 2 ' r"'N ll'M 'NN .1 rt'u nw '2

W1LV1 . . . L'L"nr>.-i ibriron 2N21.1 rnimp.i

M'N 1 p 2 .' 21,222 .ibnp.i 222 - 1V2-I2. 1650 war kein Gemetzel.