Note 7.
579
-4rt. 2. II ssra. torms an 15 juillet . . uns a88sml>1ss d'iudividim pro-lessaui In reliKionsuivs sto.
Die Berathungen und Beschlüsse der jüdischen Notabeln.-Versammlung sindbekannt. Die Instruction Napoleon's, welche der Staatsrath Baude den^relüvss Israelitss mitgetheilt hat, betreffen die Constituirung des Sauhedrin,wie dessen Mitglieder Napoleon's Intentionen geneigt gemacht werden sollten.Der Sammler scheint sie nicht chronologisch geordnet zu haben. Die erstePisce ist die Mts (In 3. osptembrs 1806 (^.roliivso a. a. O. p. 142). Diezweite vom November 1806: Mts relative an Lanlisdrin des .Inits (das. p. 144 bis148). Als die Dritte ist anzusetzen, was daselbst als erste aufgeführt wird:Instrnetiono äonnsso par I'siupsrsur Mpolson ä 21. LI. Iso eomiui88airs8prs8 (ln Krauä Laulisärin, 8aint 6lond, 22. Januar 1806 (p. 138). DiesesDatum kann nämlich nicht richtig sein, denn in dieser Zeit war noch nicht einmalvon der as8sinblss, geschweige denn vom Lanliedrin die Rede. Eben so unrichtigist das Datum für die folgende Note (p. 139): liambonillst, 13. niar8 1806,da auch darin vom 8anliedrin die Rede ist. Dagegen ist das Schreiben anChampigny in Betreff des 8auliedrin (das p. 143), d. d. l? 08 en, Is 29 novsindrs1806, richtig datirt.
/.
Die „Massrntanfen".
Mit den „Massentaufen", welche freiwilliger Abfall vom Judenthumwährend des laufenden Jahrhunderts bewirkt hat, ist von Graetz eine neueKategorie der Taufen, eben die „Massentaufen" in die Geschichte der Judeneingeführt worden. Diese neue Kategorie hat sich während etwa 30 Jahre voll-ständig eingebürgert. „Massentaufen" sind nunmehr ein geläufiges Stichwortgeworden Die vorliegende Note ist der Frage gewidmet: wie ist diehi st arische, d. h. t hatsächliche Grundlage beschaffen, auf welcher dis„Massentaufen" beruhen? ,
Mit der Darstellung ihrer religiösen, moralischen und socialen Ursachenwerden oben im Texte die Masseutaufen zugleich auch statistisch und zwar anzwei Stellen festgestellt, erstens in dem Capitel über die Measfim „derjudenchristliche Salon" (S. 155) und zweitens in dem Capitel „Die Reformund das junge Israel (S. 370 ff.). Au der ersten Stelle wird hervorgchobender massenhafte Abfall der Vernünftler und Wüstlinge, der tägliche Abfallin den Gemeinden von Berlin, Breslau und Königsberg, und schließlich wirdstatistisch fixiert „daß in drei Jahrzehnten die Hälfte der BerlinerGemeinde zur Kirche übergetreten war". In der anderen dieMassentaufen kennzeichnenden Stelle (S. 403), wo von der Zerfahrenheitunter den deutschen Juden und dem Mißgeschick des Cultur-Vereins gesprochenwird, werden die „vielen Beispiele von Juden taufen hervorgehoben undwörtlich gesagt: „so zum Beispiel sind bis 1823 in Berlin 1236, die Hälfteder Gemeinde, und auswärts in Preußen 1382 vorgekommen."
In den beiden angeführten Stellen wird die getaufte Hälfte der Ber-liner Gemeinde als das statistische Ergebnis; formuliert: einen inneren(oder besser subjectiven?) Zusammenhang beider Stellen darf man wenigstensvermuthen, wenngleich jede Stelle durch eine besondere quellenmäßigeAngabe bezeugt wird. Für die erste Stelle wird als Quelle hingewiesen auf
37*