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11 (1900) Geschichte der Juden vom Beginn der Mendelsohn'schen Zeit (1750) bis in die neueste Zeit (1848)
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Geschichte der Juden.

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I) Die Kinder Israels in der Wüsten, ein Beitrag zur Geschichte der Fehdeunseres Jahrhunderts. l804.

2t A' Näd for das Vulk Israel, vor 50 Jahren getabbert in der Schulzu Brasset von Naive Aaron. Breslau, 5564, 8.

3) Für die Juden, wider alle jüdische Christen, Heiden. Türken, Fanatiker,Grübler, Schwärmer, Obskuranten u. dgl. Von einem englischen Christen undProfessor der schönen biblischen Lehre: Inks tliz- nsitz-ddonr as tli^ssll! or ckoas >'vu rvisü to de ttons dv! sder Vf. war Prof. N. Wilson in Hamburgs.

4) Die heutige Verfassung der Juden verdirbt die Moralität der Christenund hiermit auch die Staatsverfassung. >804.

5) Mein erstes Wort wider die Juden mit und ohne Bart. Berlin, Ham-burg u. Amsterdam, 1804.

6) Ueber Juden und Christen, ein Wort zur rechten Zeit und am rechtenOrte. In Reime gezwungen und abgesungen von Hans Sachse dem jüngeren,Meistersänger und Schuhmacher dazu. Gedruckt in diesem Jahr, wo über dieJuden zu schreiben Mode war.

7) Ueber die Juden und ihre Feinde.

8) An alle christlichen Antichristen. Und endlich:

9) Ueber die Juden, weder für noch wider sie. Germanien, 4804, 8 SS., 32.

Nr. 4, 5 und 6 sind in der Allgem. Jenaer Litt.-Ztg., 1804, Bd. IV,

S. 214 f. besprochen. Nr 7 und 8 in der Spener'schen Ztg., 1803, dir. 103und 104 angekündigt sj

Nicht zu diesem Kreise gehören zwei Schriften, eine apologetische und anti-jüdische, welche zur selben Zeit erschienen sind.

u) Juden, sind sie der Handlung schädlich? 1803 ohne Ortsangabe(o. S. 566). Die Schrift ist gerichtet gegen zwei judenseindlichs Artikel in Hildt'sMagazin der Handels- und Gewerbekunde Mai Juni 1803, betitelt, LeipzigerNeujahrsmesse und Erfurt als Handelsstadt. Der Verfasser weistzu allererst den nationalökonomischen Werth des Handels nach.

b) Offene Blindekuh in der Handlung, ein Gegenstück zu der SchriftJuden, sind sie rc. Eigentlich nicht für und nicht wider die Juden, sondern fürdie gute Sache. Frankfurt, a. M., 1803.

Wolff Kreidenbach und die Aufhebung des Leibzolles.

Fragt man, wer hat den drückendsten Leibzoll, nämlich in den deutschen Scdez-Staaten, abgeschafft, so erhält man gewöhnlich zur Antwort: Israel Jacobson.Aber das ist kaum euin ß-runo snlw richtig. Wolfs Breidenbach war es.Weiß man etwas von ihm? Jost hat in seiner Geschichte nicht einmal seinenNamen genannt. In Ersch und Grubcr's Encyklopädie II. 27, Artikel Juden(Geschichte), S. 92 wird er mit Jacobson auf gleiche Stufe gesetzt. Und dochsagt die Quelle, aus der die Notizen geschöpft sind, nämlich Scheppler überdie Aufhebung des Leibzolls, gleich im Eingänge (S. 3):die Ehre des erstenVersuches, die Juden im Allgemeinen von einer die Menschheit entehrenden . . .Abgabe . . . Juden-Leib- oder Personenzoll ... zu befreien, gebührt demH. Jakobson. . . . Indessen waren die Bemühungen desselben mehr aufssiue Glaubensgenossen seines besonderen Vaterlandes . . Braunschweig-