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11 (1900) Geschichte der Juden vom Beginn der Mendelsohn'schen Zeit (1750) bis in die neueste Zeit (1848)
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Geschichte der Jude».

2) Melech oder Climelech von Lisiensk, ein chaßidäischer Prediger,Verfasser der Predigtsammlung i^v'^x opu, st. 1786.

3) Sein Bruder Meschulam Süße aus Onapol ist weniger bekannt.

4) Menachem Nachum aus Czernobyl, ebenfalls Prediger, Verfasserzweier Schriften sab nrr" und o>rp im» (Zedner, S. 532)j.

5) INardochai oder Matel Czarnobyl sdes Vorigen Sohnss. DerVerfasser des v'r'ip p. 13 sagt von ihm: p:n . . . °,'a:ixr« 8'^xr>

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4) Salman Lozner ist identisch mit Salman Liadier (o. S. 558).

7) Isaak Lanzut, identisch mit dem von den Chaßidäern über die Maßen

gepriesenen Jakob Isaak sb. Abr. Elieser Ha-Levi Horwitzs aus Lublinst. 1815. Der Verfasser des rwwp ->'Li brandmarkt gerade diesen als unwissenden,anmaßenden Chaßidäer (p. II d): pr>x 'n i-c>nni> c: ,wa?x awi wvi

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an: rnen xin nm ,apa> tzwa. (Das. p. 3 d): iw: xm prm 'i

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8) Der mmoi aa.n ist mir nicht bekannt. Er wird in derselben Quelle öfterpersiflirt.

Zur Complettirung seien noch einige genannt, welche Untersekten gebildethaben. Neben Chabad's werden noch genannt: Przysuchower und KozkerChahidäer. Die Elfteren nennen sich nach Jakob Jsak aus Przpsucha,einem Städtchen im Lubliner Kreis zwischen Piotrkowo, und Radom, st. 1814.Er wurde unter den Seinen derPrzysucher Jüd" xna-vaes '-nn-n schlechtweggenannt (Waiden I, Jod, No. 148). Sein Jünger war (Simcha) Bunem ausPrzysucha st. 1827 (das. Beth, No. 1). Die Kozker nennen sich nach Mendel ausKozk st. 1859 (das. Mem, No. 53). Noch ist zu erwähnen Hirsch ausZeditschow aiven-mv wi-.-i >:r st. 1836, der viele Schriften hinterlassen unddestruktive Ansichten über die Gültigkeit der pentateuchischen Gesetze ausgesprochenhat, z. B. in seinem rebw.-, vnp ws; Lsrem Oüemeck IV, S. 56.

Die Juden in Frankreich unter dem Terrorismus.

Es ist mir nicht bekannt, daß irgend Jemand historisch untersucht hätte, obund wie weit die Juden in Frankreich eine Religionsverfolgung in der Zeiterlitten haben, als der Convent Gott entthront, die Vernunft dafür eingesetzt,die Kirchen geschlossen und religiöse Riten bei Strafe verboten hatte. Jost hatnoch in seiner letzten Arbeit (Geschichte des Judenthums III, S. 328, Note)apodiktisch hingestellt:über Belästigung wegen der Sabbatfeier während desRevolutions-Kalenders verlautet jedoch nichts". Darum seien hier die Notizenzusammengestellt, welche im Gegentheil beweisen, daß die Juden von diesem kurzenParoxysmus der Schreckensherrschaft nicht verschont geblieben sind *). Mehrereglaubwürdige Zeugnisse sprechen deutlich genug dafür. Es bleibt der Zukunft Vorbe-halten, sie zu mehren. Der Bischof drsZoirs, der warme Apologet für die Emanci-

s*) Vgl. ferner die Abhandlung L. Löwensteins überdie Juden imElsaß vor und während der Schreckensherrschaft" in denBlättern für jüd.Geschichte und Litteratur", Beilage zumIsraelit", 1899, Nr. 1, sf.sj