102
mußte oft bie rechte Sttdjtung erfragen. ©nbtich erreichteer bte äßobuuttg unb flieg bie Sterbe gu bent Heilten 3tnt;mer hinauf, in welchem Sucretia gewöhnlich faß, unb ba«burdf einen fdjmnlen © attg »ott ihrem unb ®alibarb« @d)Iaf=giutmer getrennt toutbe. ©eine ©tiefmutter, ben Äobf inbte Jfjanb geflitzt, faß am Seitflet, mar aber fo in ©ebattafen »ertieft, bie einen bitfietu, ber flauen SSergWetfluttgähnlichen ©chatten über il)r falte«, gemütljtofe« StnttijjWarfen — baß fte bie Slnfunft be« Knaben gar nicht besinerfte, bi« er feine Slrme um ifjvett Olacfen fdjtang; bannfuhr fte, wie etfdfrecft, embor.
„$u? Dtur $u?" fagte fte gleitet barauf ntitergwungesnem Sächeln — „fiel), meine Sleroen ftnb bod) nicht mel)rfo ftarf al« früher."
„Sie ftnb aufgeregt, belle merej f;at er @te geärgert?"
„(Sr — ®alibarb? — nein, in ber £l)at nicht — wirf)abett nod; erft an biefem SJlorgen ©efchäftäfachen »er*hanbett."
„©efchäftöfaef;en — baö ®elbfachett."
„©ewig!" erwieberte Sucretia. „®elb ifl bte £rteb«feber be« ©efchäft«, wie be« Seben«. $roh feiner neuen©rnennung braucht ®ein SSater einige ©ummen baar —•&ier muß eine ®unft erfauft, bort eine ©befutation fchneitbeitujst Werben, unb —"
„Unb meinSBater," unterbrach fte ©abriel, „Wünfdft3f;re ©inwilligung, ben Steft 3l)reS SSermögcn« erheben gubürfen —"
fiucretia bliefte if;n ernannt an, erwieberte aber ruhig: