Druckschrift 
3 (1847)
Entstehung
Seite
89
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»erbanft er nicht ber (Scbfctjaft beS tobten ättiltionairS. —3BaS i|t baS ? — „Sie Summe biefeS 3}erntögenS muff aufben nächflen 33erWanbten übergeben"— tautet nicht fo baS©efejj ? Stber baS Scftament mürbe »ertefen, unb jum er*fieu Sfltat in feinem heben erfährt Dtioier Salibarb, baßber Sobte — einen Sol;n hatte — einen Sohn an« frühe;rer jbeirath, unb biefe unoeröffentlicft — unbefannt — unbjmar unter bem Sobett ber SÄeoofution gefrf)toffeu — bennjene grau mar bie Sochter eine« fßroferibirten gemefen.

Sen Sof)n hatte bet 3]ater in htyott erjiehen taffen unbfeine Stiften} ber jmeiten grau gar nicht genannt. Siefebraute ihm ein recht hübfcifeS 33ermögen ju, unb er fütdj*tete, jene Sntbecfung möchte fie »ie(icicf)t »on einet 33er;binbnng mit ihm gurüftfehreefen. Ster Sohn, in'S öbe he;ben htnauögefiofjen, fah etfi nach 33aterS Sobe feine Stedjteanertannt unb »erfünbet, unb Ctioier Salibarb fühlte, baft3ean SJetlanger umfonft geftorben ift. Sagelang hat ftchber bleiche fffroben^ale mit Slböofaten eingefchtoffen —aber feine Hoffnung lacht ihm. Sie Söemetfe ber fjeirath— bie ®eburt — bie Sbentität fommen Kater unb immerftarer ju Sage, unb ber unbärtige .Knabe in htyon erntetall’ bie 33ortheite jener namenlofen Sntriguen unb jene«geheiinnifmotlen SobeS.

Dtioier Satibarb münfeht jefet bie greunbfehaft — bieinnige greunbfehaft beS jungen Srben; aber biefer ift bet33orntunbfchaft eines hijoner Kaufmanns übergeben —.eines nahen 33ermanbten ber SJtutter, ber nur fatt unb höf;lieh OtioierS Söriefe beantwortet.

SBulwet’S SRomane. CXIll.

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