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1 (1847)
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macht. SSietteicht finb jWei tßerfonen nic^t fo fefjt Ber*fdjtebeit Bott cinaitbet, ats baffetbe ©ejtrijt, tote es unfererfrühefleu ©rinnerung Borfchwebt, Bott beni nämlichen ®e*fidfjt, währenb wir es nach längerem, »ertrautem Umgängebetrachten. SieS Wat befonberS ber galt bei Sucretia ©la«Bering. ®er erfic ©tnbrucf mar faft auf Sitte, bie fte betrach«teten, ättißtrauen mit gurcht gemifcht; fie flößte beinah’eine Stiftung Bott ®efaht ein. SaS Itrtfjeit War bagegen;baS §er} war auf feiner hut. Slbet bieS unangenehme©efithl Wich bei ben meiften ^Beobachtern batb ber 33ewun«berung ber ptaftifchen Umriffe, bie, gleich beni griechifchen33tlbWctf, um fo mehr gewannen, je (äitger man fie prüfte;es wich Bor ber geiftigen .Kraft beS SluSbrucfS unb Bor bemäaubcrifchenSBohlgefatten, baS ein Cärfietit erregte, Welches,je feltener es fichtbar Warb, nur um fo reijenber War, tljeitsaus eben biefem ®rnnbe, theits aber auch lr>etl eS ptöhlich®(anj unb gewittnenben Stusbruct einem ©efießt, Welchesbereu fo fet;r beburfte, mittheitte. ©S glich bieS gattj bemptögtichen öeroorbrecheu eines SonncnftrahtS, unb Wenn berjurüctjloßenbe ©inbruef beS ©eji'chts auf biefe SBeife fchWatib,fo trug baju natürlich auch bie unBergteicßliche ©eftatt mitbei. SBäßtenb bähet berjenige, ber Sucretia nur einen Sltt*genblicE faß, jte faft für unbebeutenb unb gewiß für arm auäußern Sotjügen erttären tonnte, Bereinigten jtch Sitte, mitbeneit fie umging, bie fie täglich faßen, unbbiejeitigen, beitenfie jtt gefaben fueßte, in ber Slncrfennuug ihrer Schönheit.Unb Wofern fie auch noch Scheu empfanben, fo fchrieben jtebieS ©efüßt hoch nur ihrer überlegenen geiftigen Kraft ju.

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