Druckschrift 
1/11 (1853)
Entstehung
Seite
239
Einzelbild herunterladen
 

239

feine Saft {tagen’. ®ie irbifchen Scbcttglagcn ffnb ungleich-SBnvum bieß? £), nteiuc ©rüber, bemerft if)t $icg nicht?Sßettn cg beffer getocfcit ioäre für nufer gcijtigeg ©rftarfen,bajj eg tveber ffiotnefjm gäbe noch ©ettttg, loebcr 9teich nochSinn, glaubt i(jt nicht, bie ©orfehuitg ioittbc eg bann fonitgcorbnct haben flatt bittet) iljt gehciniuijn'olteg, aber gna*benteiefjeS Gsinioirfeit bie ©runbntauern imb bag ©eribbe beggefellfdjafttichen ©ebäubeg fo IjcrjuflcICett, lote cg ijl? SBettttloir aber in beit cntfernteflcn tperiobeit ttttfetet ®cfd)tdjteitttb in beit jaljttofcit Stegierunggoetfucheit, bie bet menfeh*lid;e ©cift ctfaitn, immer biefe Ungleichheit ftttben, niitp itngbieg nicht auf bie ©ermuthung bringen, cg liege etloag inbett ©runbjügen nnferer Statur, loag biefe Ungleichheitnothloeitbig uiib loefcittlich macht? Sfjr fragt, loarttnt biefeUngleichheit? SBarmn? ©benfogut fönnt ihr fragen, loarutubag geben ein Sting ooit ©ftidjten itub bie ^ftanjfdjulc omtSugeitbeit fei). Senn loeitit alle SDtenfdjcn gleich Wären,loeittt eg loeber Seibett noch ©entächtichfcit, locbcr 9(t nuttljnoch üteichthutn gäbe, Würbet il)r nicht mit eiticut 3»gc tt'e-itigfteng bie hälfte bet menfchlichen Xugenbett attS bentSehen ftreichcti? ©äbe eg nicht ©chmerj itttb SKangcl, loagloütbe attg ber ©tanbhafiigfeit, aitg ber ©ebulb itttb attgber (Srgebung ioerbeit? Ratten mir feine @röj5e, feinenSteichthum, loag mürbe aitg bent SffiohliooKcit, aug ber©armherjigfeit, aug ber fegettgoolleti djrijilichett ältitbthütigsfeit, aug ber ältäfjigung in SUtittc beg Uebcrffuffeg ttub augber ©credjtigfcit bei Slugübititg ber ©eloalt? (führen toirbie Stage loeiter aug, @g follctt alle Sagen bie gleichen