Druckschrift 
1/11 (1853)
Entstehung
Seite
232
Einzelbild herunterladen
 

Vorher, unb man bem bergen Weit el)et bcifomiitcn fanit,Weint bcr IDlagcti gnfriebcit geftcllt ift. Sit ifsfarrct Sbnle’StJtaduiiittagöf'rcbigtett t)crtfd)te ein cigcutT)üinlid)ct ©ciji bcS9 Bol)lmol(enS. ©ein Sßortrag f;atbe fo gang ben ©hataTtereiner väterlichen Stnffradje, baß man ftd) nicht »erlebt fü()'len Tonnte, nnb bahei geigte er eine fotd)c @ewattbfl)cit,baß Utiemanb alb baö eigene fd)itlbbelabenc Sd) ben ©iutbeterfattute, bem feine @rinat)tittug galt. ®abei fd)onte etben 9 teid)en fo »wenig, als ben Sinnen, nnb er ßrebigte betn©gttirc nnb großen wohlbeleibten Pächter nnb .ßirdjcnVfleger2)tr. tBiilforf fo Tüljn, wie bem ©ölbnet hobge nnb bem üag*lößner ©ctub, gär SOtr. ©tim hatte er in feinen Sßorträ*gen weit öfter etWaö, als für irgenb einen aitbern ©e*meinbcangchörigcn; wenn aber ancl) ber betroffene bieSfühlte, nal)m er cS fid) bod) nicht in einem ©tabe 311 her*jett, baß er jid) gebeffert Ijäftc. Sn Pfarrer ©alc’S ißrebig*teil lag nebenbei etwas von jener ölül)itl)cit bilrlid)er £ar*ftetlnng, »welche man in ben hontilien nnferer älteren ©ot*teSgclcl)rten finbet unb bie fief) als ©elel)tfamfcit attSgcnom*men haben würbe, Wenn er beit ©htl weniger familiär ge*halfen l)ättc. ©leid) feinen ffiotgängem liebte er eS nämtidj,hin 1111b wieber eine gefd)id)flid)c Slitcfbofc einjiiftechtcit oberneben ber ffiibcl and) auS anberen ©djriftftcllerrt eine 9 ln=ffiiclnng 311 borgen, um bie SlufmcrffamTcit feiner 3 ut)ürer*fd)aft 3tt beleben ober eine ©cwciöfnl)iimg beuflid)er 311machen. £abci hotte ber gute SRamt einen SwccT, bcr jwarnid)t gaits im ©inflang jtanb mit ber h*uf)taufga6e feinerSiebe, biefer aber bod) ftd) oullpnbig nntcrorbncn ließ.