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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Geschichte der Juden.

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Man braucht kein Wort zu verlieren, um die vollständige Wahrheit diesesBerichtes hervorzuheben. Sämmtliche Einwürfe, welche Landauer gegen dieEchtheit dieser Urkunde machte «Orient. Jahrg. 1845 Literbl. ool 711 f.), fallendurch die ursprüngliche Fassung (welche der erste Herausgeber, Samuel Schulam,gekürzt und entstellt hat) in Nichts zusammen. Die Frage, wie sich Isaak vonAkko zu diesen Zeugnissen verhalten hat, läßt sich nicht entscheiden, da derSchluß fehlt. Wahrscheinlich war er am Ende doch von der Echtheit desSohar überzeugt, da er manches Soharistische in sein Llsirnt Lrmgirn ein-geflochten hat. Seine Schrift, in welcher diese Urkunde ursprünglich mitgetheiltwurde, scheint verloren zu sein. Möglich, daß sie dis Kabbalisten vernichtethaben. Aus allen diesen Zeugnissen geht mit Bestimmtheit hervor, daß derSohar erst gegen Ende des XIII. und Anfang des LIV. L^sol. bekanntwurde. Zum Ueberflusse sei hier noch auf einen Ausspruch des offenherzigenKabbalisten Joseph-Jbn-Wakar aufmerksam gemacht, daß der Sohar für dieKabbala unzuverlässig sei,weil er voll von Jrrthümern oder Fehlern" sei (Stein-schneider in Ersch u. Gruber, DrmA-olox. Lsetio II il. S. 101. u. OsrvisU I-its-rnturs x. 113.); ferner auf das gewiß untrügliche Zeugniß des StockkabbalistenJehuda Chajot (vom Jahre 1500), daß der Sohar nicht einmal Nachmaniund Ben-Adret bekannt war, worauf auch Landauer aufmerksam gemacht hat:mva-uv -N'-Pn "am pur NL'L- 21 m.n 2 ma (mma)) imm'a WI n? . . . -wo

>N^M ormo -o . . . noo-mi oona.-v poao: (Einleitung zu seinem Commentarzu LlirarsaUst üloiaut x. 2 g>).

Trotz des nicht allzugünstigen Leumunds des Sohar bei seiner ersten Ver-öffentlichung errang er sich doch so sehr die Anerkennung als eine echte kabba-listische Tradition von Simon b. Jochai', daß selbst solche Männer, welche derKabbala fern standen, wie Joseph Albo und Joseph Jbn-Schem-Tob,ihn in ihren theologisch-philosophischen Schriftkreis hineinzogen. Erst Elia delMedigo frischte den Zweifel an dessen Echtheit wieder auf (in seiner SchriftDsoüirmt iaa-Ont, Wien 1833 p. 43): iio.-n oo-n -o (-Pa?.-:) opa.-i nm ->:ro np-on

') Wohl zu lesen: aoo7 osoo p-opoo.

^) Das ist wohl derselbe Jakob, dem Mose de Leon sein 2o--r,o,v -wo oderTioono wer-, gewidmet hat (das. in der Einleitung).