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Geschichte der Juden.
auch ein Zeugniß, welches Gedalia-Jbn-Jachja aus einer alten Schrift mittheilt:
11I21 '211 N21 '1 I": 2'->is l"r0L'2 12M1 1L" 118 212N,22 11M1 12121 281
11k! '1 ix 1112^i> IM üil 1"8 2"' 12'212 12211 211222112 211 22,1 (»1^111 l.) chi>1"1,»2 mv. Bei drei so übereinstimmenden Zeugnissen muß man das Datum derGefangennahme 1297 (davon sich wohl Zunz hat leiten lassen) für eine Cor-ruptel halten statt i" 2 .
Dieses Datum 1286 für die Gefangennahme des Meär von Rothenburgmuß man auch gegen die Angabe einer externen Quelle festhalten, welche dasFaktum ein Jahr später ansetzt. Die simsiss Oolmsrisusss bei Urstisiusund Böhmer, ümiss rsrum Gsrmsniosrum p. 23 berichten nämlich vomI. 1287: W äuässis intsrtsotus sst „äsr Zuots IVsmirsr^ props Lsors-oum ... Lsx Luäolt'us osxit äs Lobiviirs äuäsum <^ui s äuäsis msAirusiu mulbis soieutiis äiosdstur st spuä sos msZuus Usbsbstur in soisuois stüouors. Daß hier von der Gefangennahme des Meir v. Rothenb. die Rede ist, unddaß Rotwilre für Rothenburg steht, braucht nicht bewiesen zu werden. Es wirdaber durch einen Passus im Oüromoou Oolmsrisuss bei Böhmer a. a. O.x. 72 bestätigt. Dort heißt es zum Jahrs 1288: äuäsi rsgi Luäoito ut sisäs Ulis äs JVsssis stc^us ikorpsräis sustioism tsosrsb, st sos spsriouio übrsrst mortis, st ipsorum Lsddi i. s. suprsmum ms-^istrum, oui soiiois ä uäsorum st Uouorss äivinos imxsuäsrsviäsdsnäur, c^usm rsx ssptivsrst, s osptivitsts osrosris üdrsrst,viAiuti sidi miilis ms.roa.rum promissrimt. üi-sx äuäsorum pstitionsmsxsuäivit, äuäsum osptivum iidsrtsti rsstituit, illos äs JVsssis stcgusikopsräis in msreis 2UVV sonäsmpusvit st sos s mortis psriouio lidsrs-vit. Insupsr ksoit rsx äomiuum sroUispiseoxum LlsAuutmum solismp-uitsr xrsäissrs c^uoä Odristism äuäsis insurism msximam iutuiisssut,st guoä donus ^srudsrus, gui s äuäsis oooisus oommuuitsr äiosdstur,st pro äiviuo s c^uidusäsm OUrrstisuis simpiioidus ooisdstur,äsdsrst igns orsmsri st ssus oivis io vsntum äispsrZi st sä modilum(niüiium) äissipsri. In Uso prsäiostious äommi sredispissopi plusc^usm c^umAsuti äuässi iu urmis ssäsrrmt, ut si slii^uis Odristisnus inooutrsrium äiosrs voluissst, ipsum oum suis Zisäiis osoiäisssut^).
Obwohl auch an dieser Stelle der Name des gefangenen Rabbiners nichtgenannt ist, so ist in der Schilderung, die Juden hätten ihm „göttliche Ehrenerwiesen", Me'ir von Rothenburg nicht zu verkennen. Ob derselbe wirklich inFreiheit gesetzt wurde, wird sich weiterhin ergeben.
Aus dem Umstande, daß eine Mönchschronik es der Mühe werth hielt, dieGefangennahme eines Rabbiners und die Verhandlung über seine Freilassungunter die wichtigsten Tagesereignisse zu reihen, folgt ohne weiteres, daß dieBegebenheit zu ihrer Zeit viel Aufsehen gemacht haben muß. Was war dieVeranlassung zu dieser Gefangenschaft? Eine Notiz, welche Gedalja Jbn-Jachjaaufbewahrt hat, giebt als Grund an, der deutsche König oder Kaiser habe eineAnklage wegen einer gewissen Angelegenheit gegen ihn erhoben und habe ihm
*) Böhmer, der Herausgeber dieses Chronicon, bezweifelt die Richtigkeitder hier angegebenen Thatsachs von der Predigt des Erzbischofs gegen denfrischen Heiligen unter dem Schutze jüdischer Bewaffneten: sie klingt allerdingsseltsam. Indessen giebt auch der mönchische Chronikschreiber zu, daß der „guteWerner" lediglich von Einfältigen als Heiliger verehrt wurde. Und dennochwerden noch heutigen Tages Wallfahrten zum „heiligen Werner" veranstaltet.