Note 5. 401
'S"2-2 222 '.2'I .len P222 12 r>2''- 2222 P'S1,2 . . ,222" '2 21.2N.2 2'1'Ll1'.2 s?p 221
L2'11 -j222 2'!<2 2212 2'2.2 222.222. Aus dieser Selicha ergiebt sich die Differenz,daß einige der acht Märtyrer erst am 12. Schebat hingerichtet wurden. Wirhaben es also hier mit dem Martyrium von Lauda und dem benachbartenBischofsheim zu thun und nicht mit dem von Fulda, welches elf Monatespäter stattfaud. Landshut hat in seinen ^.uanäs, ^.boäs., nach Zunz' Vorgang,Lauda und Fulda zusammengeworfen. Der Jrrthum beruht auf der hebräischenSchreibweise. Hängt sich nämlich zufällig an das Wort uni, ein i an und dasaus der Mitte fällt aus, so ist die Verwechslung von Lauda und Fulda leicht.
5.
Das Datum der ersten Verbrennung des Tatmnd in Frankreich.
Obwohl das Datum, an dem zum ersten Nale der Scheiterhaufen für denTalmud in Paris angezündet wurde — ein Faktum, das den Zeitgenossen denk-würdig schien^— in jüngster Zeit Gegenstand gelehrter Untersuchung geworden ist,so vermißt man noch immer kritische Gewißheit hierüber, weil die christlichenund jüdischen Quellen darüber noch nicht confrontirt worden sind. Jüdischerseitswird das Jahr 1244, christlicherseits dagegen das Jahr 1240 als dasjenige Datumangenommen, an dem zuerst viele Wagen mit Talmudexemplaren auf Befehl desKönigs Ludwig des Heiligen verbrannt wurden. Welches ist das Richtige?Das Erstere stammt, wenn auch nicht von einem Augenzeugen, so doch aus durch-aus glaubwürdiger Quelle. Zidkia b. Abraham, Vers, des Sammelwerkes überRitualien (2,22 '22w), der in der zweiten Hälfte desselben Jahrhunderts geblühthat, berichtet aus seiner Jugenderinnerung oder aus Tradition von älteren Lehrern,daß die französischen Rabbinen den Freitag der Perikope 2,22 zum Fasttage ein-gesetzt haben, weil im Jahre 1244 eine Menge Talmudexemplare verbranntwurden. Der Passus fehlt zwar in der Edition des Lslnbols l-sksb, ist aber ineiner Handschrift erhalten, und ist auch in das nach demselben gearbeitete Buch nunHo. 58 übergegangen (vgl. Schorr in 2ion I. p>. 94 Note). Die Stelle lautet:
.... ^,^>2 Z,'2'N2' .22 2212 .21 11222 .2212.2 NS'IV P1P21 2'1P2 212222 P,2MP 1M2> 2-12'22",'2 2,22 22'2-> '2'2> 21'2 cblp.2 2W222 '21 2' v N '2 21122 ll'.lbtt 2212 .22222112 211. PN P22'i> 11-212 22-N2 2S222 2121.21 ,1122.21 21222.2 '222 2'niu2 2112p 2-22X12221 N21 : 2.22 '2'2'2I N212.2 2N2> n'.2 .2221 2N 2122 22ns lbn2>2> 11PQ2- 22' 1'.22> L'122.2211-22^ 2.2'2- ll'2'2' 1.21-2,2 1>N1 21' 121X21 ..2221.2 N'.2 2,22 22'2°! 2 222 12'2'ei ,N2'2'N
12222 22'2 1.22-2,2 nsi 2,22 '2 i>V 2 21'2 21L2 212» 222. Freitag in der Woche derPerikope 2,2.2 fiel auf den 9. Tammus—17. Juni 1244. Eine so bestimmte Datum-angabe verdiente allerdings vollen Glauben, wenn sich nicht von anderer SeiteBedenken dagegen erheben würden.
Aus einem Ermahnungsschreiben des Papstes Jnnocenz IV. an den KönigLudwig, das Mai 1244 ausgestellt ist, geht nämlich hervor, daß der Talmudbereits vorher verbrannt worden sei. Dieses päpstliche Schreiben, welches nochgar nicht in Betracht gezogen worden ist, lautet in. extsnso: l-näovivnrn
ürsnoorurn rsZsin .... üb liest clilsetus ülins sanssilarins üs-risiis, stäostorss rsZsnbss l?s.risiis in sasra. xa^ins. st raanciato Islisis rsoor-äabionis OrsZorii xapas, tarn xrasäistuin abnsionis lidrnrnlcsnsrn Nalrnnä üsdrsivs nunsnxantnr), czuarn alias ^nosäsrn snrnornnidns Zlossis snis xsrlssbos in parts so sxs.rnina.tos, sä. eonlusionsrnGraetz, Geschichte der Juden. VII. 26