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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Geschichte der Juden.

25) Sendschreiben desFürsten" Meschullam b. Kalonymos b. Todros

aus Narbonne,eines Freundes von Alfachar", eines Antimaimunisten, andenselben, Kimchi glimpflicher zu behandeln, denn es gäbe auch unter den Mai-munisten wahrhaft Gottesfürchtige, d. h. daß nicht sämmtliche ParteigängerMaimuni's Gesetzcsübertreter wären, wie Alfachar behauptet hat. Er ermahntihn, Kimchi um seines Altersj willen zu schonen: in >1 orn.i ix;

rir-'-.i i.i->i,i i-sn.v in: i,nv'L> ip bivni i.ivLm inprii . . . -p;°> <Das.x. >72).

26) Antwortschreiben Alfachars, daß er um des Freundes und Lehrerswillen seine Fehde gegen Kimchi einstellen wolle: i'mipi ,irop io nn nib ->vmi ...nn) i.i nnn v-rmi . . . mm np nnm ^i>i (das. p. l73). Auch diese zweiSendschreiben gehören derselben Zeit an.

Genaue Daten über den Verlauf dieses Streites lassen sich nicht aufstellen;es läßt sich lediglich der Monat Ab 1232 als Grenzmarke bezeichnen und dieübrigen Vorgänge als arcks oder post unbestimmt hinstellen. Durch Ver-muthung könnte man indessen diese Unbestimmtheit ein wenig einschränken. Esläßt sich nicht denken, daß die provenzalischen Maimunisten bei der Kunde vonSalomo's Bannspruch in Montpellier mit ihrer Polemik und ihrem Gegen-banne lange gezögert haben sollen. Demnach trat wohl auch Salomo mitseiner Verketzerung erst in demselben Jahre auf. Andrerseits wissen wir, daßder Streit bereits einige Zeit vor Lostsstat Januar 1235 sein tragischesEnde damit erreicht hatte, daß den antimaimunischen Denunzianten die Zungeausgeschnitten worden war. Dieses sowie den ganzen Verlauf hatte AbrahamMaimuni in der angegebenen Zeit über Akko erfahren: -poo wpv mim rmoio: niov rno-oo-i '"vp.v m 202 ) ,n"L roo'o 20 p o-iin (Nilostainob p. 12). DaA. Maimuni dieses Alles lediglich durch die Berichte solcher, welche die Schiff-fahrt von Südfrankreich nach dem christlichen Jean d'Acre zurückgelegt hatten,erfahren haben kann, so siel die Bestrafung der Denunzianten ohne Zweifel,wenn nicht früher, so doch im Laufe des Jahres 1234 vor. Das Verbrennender maimunischen Schriften fand demnach um 1233 statt. In Betreff derLocalität bemerkt A. Maimuni, daß die maimunischen Schriften in Mont-pellier verbrannt wurden: 'nua non oo.n 'iso w i^oso 01 p o'ioo.n 'p'nxvi

.ll'Mip.n L'1-Dr: mm rioo v'i>L'SL)i2 NV13 irisn anin will- . . .

Hillel von Verona giebt dagegen an, daß die Verbrennung in Paris statt-gefunden habe: (aovnn 'neo) oisnL> no iLm nix a:vn 12) nnpono n"i nbivnn 11'pon a'iaioni .noilln ')sb L"1°> nbman n'Nllion woo inarn DN inn'ponmiso,n 1LNLV1 apn bo mpb V'NL 1>P 21N22 i:nn (sstaain Lslesniin p. 81 . a.Ostsraäa Osnuso, p. 19 ).

2 .

Einiges zu Unchmani's Kiogeaphie.

Nachmani's Biographie war, obwohl er auch in die Entwickelung desJudenthums eingegrisfen hat und als eine Autorität galt, zur Zeit der erstenAusgabe dieses Bandes noch wenig bekannt. Or. Perles war der erste, welcherwenigstens das Literarhistorische zusammengestellt hat, (in Frankens Monats-schrift Jahrgang 1859 S. 81 folg.). Seitdem ist Mehreres darüber bekanntgeworden. Es hat sich herausgestellt, daß Nachmani auch einen landesüblichenNamen geführt, unter welchem man ihn eine geraume Zeit nicht erkannt hat.