Karäer in Spanien
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Schwerlich waren die angesehenen Rabbinen Spaniens mit einem sounduldsamen Verfahren einverstanden.
Cidellus, Alfonso's jüdischer Günstling gerieth in dem letztenRegierungsjahr dieses Königs in Ungnade, weil er sich von den-Grafen und Granden des Reiches zu einem kühnen Schritte ge-brauchen ließ, der jenen in Zorneswallung versetzen mußte. Alfonsohatte nämlich trotz seiner sechs legitimen und mehrerer andernFrauen keinen männlichen Erben, nachdem sein Sohn in der Schlachtumgekommen war. Da beschlossen die castilischen Großen, demKönige beizubringen, seine Tochter Urraca, welche die Krone erbensollte, an einen aus ihrer Mitte zu verheirathcn, wagten aber nicht,diesen Wunsch zu äußern, sondern ließen ihn von dem jüdischenGünstling aussprechen. Alfonso, der einen andern Plan verfolgte,war daher so gereizt gegen Cidellus, daß er ihn aus seiner Näheverwies Z.
der Karäer kann nicht zweifelhaft sein. Einerseits fällt sie nach Abfassung vonAbulfarags Coinmentar, also nach 1088. Andrerseits heißt es bei dem genanntenChronographen, daß sich die Karäer wieder von der Verfolgung erholt hatten,bis sie abermals von Jehuda Jbn-Esra 1148 verfolgt wurden. Sie hatten sichalso unter der Regierung der Königin Uraca erholt, wurden demnach zumersten Male von Joseph Alkabri unter Alfonso VI. verfolgt, d h. zwischen1088—1109.
-h Roderich von Toledo cls rsbus Hisxunias VI. v. 34.
Graetz, Geschichte der Jude»/ VI.
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