Note 39.
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die Einführung des einjährigen Cyclus das Werk Samuels gewesen'). Da-gegen liegt in einem Spruche Rabs eine Andeutung und jedenfalls eine starkeStütze für den Beginn des Cyclus im Monat Tischri. Darnach wird nämlich dieOrdnung und Abtheilnng für die öffentliche Lesung des Pentateuchs von Rab aufXstism. 8,8 zurückgeführt, d. i. auf die am 1. Tischri von Lsra vorgenommeneLesung der Schrift 2). Es entspricht aber auch die Lesung der Schöpfungsgeschichtedas heißt des Anfangs der Schrift der sonst Rab nachgewiesenen Meinung memrDas beweist allerdings noch- nichts für den babylonischen ein-jährigen Cyclus zur Zeit Rabs. Dagegen ist die Neuerung einer besonderenBenediktion für jeden zur Thora Aufgerufenen mit Bestimmtheit auf Rabzurückzuführen-i). Allerdings ist da nur von der Beracha vor jeder Lesungder Einzelnen die Rede und nicht auch von der Beracha nach der Lesung; diesedürfte aber folgerichtig bald nachher gefolgt sein. Diese besondere Berachaentsprach der sonst von Rab tradirten Uebung bei Beginn eines jeden Vortragsaus dem Litra eine Beracha vorherzusagen^). Es entspricht dies übrigens auchdem oft erwähnten und von Rab nicht widersprochenen Grundsätze Samuels:imp pn'ip inrv.n ir")
Wie Rab so hat aber auch Samuel reichlich Beiträge zum Gebete geliefert.Von seinem Gebet m-r.-r ist schon oben die Rede gewesen. Wie Rab hat aucher zum Sündcnbekenntniß am Versöhnungstage eine besondere einleitendeGebetsform gehabt Z. Ebenso wurde das wahrscheinlich von ihm stammende >vrinr.vn genannt Von ihm stammt aber auch die Einschaltung uvnm in dasFeiertagsgebet bei einem Sabbatausgang, welche eine Perle genannt wird. Beidieser Beracha wird auch Rab neben Samuel als Verfasser genannt. Von diesenbeiden Schulhäuptern stammt auch das Gebet irm beim Morgengebet^), inwelchem der menschliche Organismus als das Werk der einen göttlichen Weis-heit gepriesen wird, als ein energischer Protest gegen den persischen Dualismus,der sich auch in der Betrachtung des menschlichen Leibes geltend macht, indemer den Oberkörper als das Gebiet des Ornuzd und den Unterkörper als dasdes Ahriman ansisht").
') Usoills. daselbst.
2) ZlsZ'iUa 3. a. tradirt von R. Chananel.
2) stsrnsost. Losest sto.-8ostana. I., 3. nach dem von ihm aus Aostronot dortcitirten Satze: vin.i mm ,-n. Vergl. Büchler in ilsrvisst Marterls rsvisrv
V. V. x. 334.
4) UsZMa, 22. a. Vergl. 7srn cd. LlöKiIIa, IH., 7. für die in Palästinanoch in später Zeit feststehende Halacha, daß nur der erste zur Thora Aufgerufensdis Vorberacha und nur der letzte die Schlußberacha gesprochen habe, die ans-geführten Fälle ausgenommen. Damit steht eine Tradition Tsrnsost. LeraostotV. 3. im Namen R. Jochanan's bei prme-: im direkten Widerspruch. Vergl.Naiin. st. Dsxstillr 12. 6., der wohl diese Version des stsrnsest. nicht hatte.
°) Lsraostot 11. st.
") kssaostiin 57. st. und Parallelst.
') 4onm 87. st. Das eigentliche Sündenbekenntniß war unuv ^r.s.Die dort von Rab, Samuel u. A. als nav bezeichneten Gebete find als Ein-leitungen zur niv anzusehsn.
b) Lsraostot 60. st.
Lenste rin 39. a. pvimi sw-rvu m.-m
pv-::ni. S. Losakot daselbst. Vergl. Ladstab 57. a. und Hoffmann ülarLarnuel p. 78.