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4 (1893) Geschichte der Juden vom Untergang des jüdischen Staates bis zum Abschluß des Talmud
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455
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Note 28.

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v. Gutschmidt findet diese Thatsache durch eine griechische Inschrift bestätigt(Hilgenfeld's Zeitschr. für wissensch. Theol. 1860 S. 1 i). Es ist daher noth-ivendig, die Beweise dafür zusammenzustellen. In lerns. Naanit VIII. p. 46 b.wird er nüt Zenobia in Verbindung gebracht: i-rrr.-, n22'n 22 2",2

P2"22 m>2 y2' (»-228:2 l.) 82,28:2 2'2,i p.28 22L8 ',8p 2v"r:2 imwrr 2, 22m "2 p'8o82,2 82'222 8222 p8 228 ,2222 22 ppu "^222 in 88p .22 pp'r'pr: pon P28 22pNN'N 22 2'p! 2222"8, ',288 2,-2. Labil Xebnbob p. 51 . b. wird er bald Königbald Näuberhauptmann genannt. ?o'l2c>'8 2'8 '2p »22, »82 .2-8 '->p 2.22 2-, ;2,»an -72 8.28P2 2-228 '2: ,8,2 r'2o8 2-,21^28 '22 p 8 . Dieses Gemisch von Anführereiner saracenischen Raubschaar und König (Kaiser) paßt sehr gut auf Odenath.Noch enschiedener spricht für die Identität die Inschrift, welche angiebt, daßOdenath's Urahn Nasoros, richtiger Nasor oder nach semitischer Ortho-graphie irr: geheißen, ähnlich wie der jerusalemische Talmud den Namen wiedergiebt: 2-.rn na. Die Inschrift lautet (eorpns inseripp Zraeeo. Ho. 4507 ):

> .... kbirta» O0«-I'«9oc, o I«^-ipc-r«roc

(ran) On/ 7 a/Itt 9 t,n. roü TVcraolpov. Auch die Notiz inOsnesi» Labba o. 76 . spricht von Bar-Nazar wie von einem König, indemauf ihn daS Bild deskleinen Harnes" in Daniel angewendet wird: ;ip ii>miri p 2I :;,2'2'22 2^282 82'PI '228. Auch diedrei Hörner", die vor ihm ent-wurzelt worden, werden daselbst wohl auf drei der Eintagskaiscr jener Zeit,der sogenannten dreißig Tyrannnen, bezogen: 22-28:2 228 nonr. . 8 »wp ;:2 2821'vn'wp, 2,2p P2p2. Der erste ist wohl Macrianus, der 26 l den Purpurnahm und von Egypten aus sich Kaiser des Orients nannte. Was die andernbeiden Namen bedeuten, ob dessen Söhne Macrianus der Jüngere undQuietus, ist mir dunkel. Noch berichten drei jüdische Chroniken, das

Lecker Olaur Lutba (von 808 ), das Lecker Danaim w' ^.nioraim (von 885 )und Scherira's historisches Sendschreiben (von der letztgenannten Quelle ab-hängig): daß Papa Bar-Nazar die Stadt Nahardea zerstört hat, das ersteohne Datum, die Letzteren mit einem Datum 570 Lskeneickaruw (V): »cos ,2-82,,8P222,8 222 2 81 (?) ni 2-2 22 (nsr l); dann(L.): 2'222, noMw 2-', 22 82-, 82,P"P2 (np22.22j .20m endlich ( 0 .): 8 m: 8p222,8 2-2228! 2 r: 22 8 °>r 828 p"p2 2--2-212"-22L'2i '282-8, 8,1228 (222 22! 2,28 22 .222. Indessen scheint das Jahrentweder nicht richtig angegeben oder corrumpirt zu sein. Denn Odenath'sZug gegen Schabur (Sapor) fand erst nach Valerians Gefangennahme statt,also nach 260 , als dessen Rächer er zum Scheine auftrat. Also wohl erst 261hat Odenath Nisibis und Carrhä verbrannt und ist bis Ktesiphon vorgedrungenhOIinton Ia. 8 ti Lomaui ack. 260 . 264 .) Auf diesem Kriegszuge hat er wohlauch Nahardea am Euphrat zerstört; einen früheren Zug nach der Cuphrat-gsgend anzunehmen, ist nicht thunlich. Man müßte also lesen 2"p,2,i 572 261 .

Aus Licknsobiu 70 . a. könnte es den Anschein haben, als wenn R. Nach-man, nachdem er in Folge der Zerstörung Nahardea's sich nach Schenkan-Zibbegeben, wie Scherira berichtet, später wieder in Nahardea gewohnt, daß dieseStadt sich demnach bald wieder erholt hätte; denn die Scene zwischenR. Nachman und R. Juda scheint in Nahardea zu spielen. Allein R. Acharaus Schabacha (in Scheeltot o. 51 .) hat die sich als richtig empfehlende Lesart:2'-22r'2 P222 '2 !'22!2. Was aber die daselbst vorkommende Lesart: 2 ,'22!2m-22222 22,2' betrifft, so ist sie nicht sehr verschieden von der in unfern Aus-gaben erhaltenen: 82-22:2,-2 2222' 2 1-22:2, indem Pumbadita zu Nahardeagehörte.