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Geschichte der Jude».
Heide z. B. ein Mahl für das Mündigwerdcn seines Sohnes bereitet,wird der Verkehr mit ihm nur für diesen Tag verboten. Lorbeer-bekränzte Kramläden von Heiden dürfen nicht besucht werden st. EinJude darf Heiden nicht Schmuck oder Gegenstände für die Götzenverkaufen, und keine Häuser in Palästina vcrmiethen, weil sie Götter-bilder hineinbringen st. Wegen des Hasses der Heiden in Palästinagegen die Juden darf ein Jude sich nicht von ihnen körperlich heilenund nicht einmal scheeren lassen, und überhaupt nicht mit ihnen aneinsamer Stelle allein bleiben, um nicht von ihnen meuchlings ermordetzn werden^. Weil die römischen Heiden den barbarischen Gebraucheingeführt hatten, Thierkämpfe selbst mit Menschen anzustellcn, ver-bietet die Mischna ihnen Bären, Löwen und Alles dasjenige zn ver-kaufen, wodurch eine Schädigung entstehen könntest, auch für sieBasiliken, Richtplätze und Statuen zu bauen, weil sie zum Vergießenunschuldigen Blutes dienen st. Um nicht die unnatürlichen Laster(Sodomiterei) der Heiden zu fördern, darf man ihnen kein Thieranvertrauen 0). Die Mischna verbietet sogar, heidnischen Frauen alsGeburtshelferin oder Ammen beiznstehen weil dadurch ein Anhängerfür das Götzenthum gefördert werde st. Jeder Genuß von Gegenständengötzendienerischer Verehrung wird untersagt, nicht einmal im Schatteneines Götterbildes darf ein Jude sitzen, besonders nicht den Weintrinken, von dem ein Heide den Göttern geopfert (ausgegossen) hatoder haben könnte st. Tie meisten Gesetze in Betreff der Abschließunggegen die Heidenwelt, welche kurz vor der Tempelzerstörnng mit Hastund Eifer.eingeführt wurden"), behielt die Mischna bei und verschärftesie noch *0). Bei allen Gehässigkeiten gegen die Heideuwelt, namentlichin Palästina — das Ausland hat die Mischna gar wenig berücksichtigt —kann die Gesetzgebung doch den im Judenthum liegenden Zug all-gemeiner Menschenliebe nicht ganz verleugnen. Sie nahm nebendiesen feindseligen Gesetzen auch das wohlwollende, wahrscheinlich vonRabban Gamaliel I. stammende") Gesetz auf: daß man heidnischen
Kaiser zur Herrschaft. n'ONZ — bedeutet hier wohl, gleich
Sterbetag der Kaiser. Tertullian perhorrescirt die Betheiligung an derselbenFeier äs iäolatria v. 13.
st Das. I. 4. vergl. Tertullian das. e. 15. von den tabsrnas lanratae.st Das. I. 5. 8. 6. st Das. II. 1. 2. st Das. I. 7.st Das. Tertullian verbot den Christen auch heidnische Spiele, Circus undTheater zu besuchen äs speotaonlio; in der Mischna wird es nicht verboten,sondern nur in Boraithos, und da auch nicht unbedingt, vergl. ^.boäa LaraDalmnä p. 18 b. st Das. II. 1.
st Das. st Das. e. III. IV. V. st Veral. Band III. Note 26.
'st L.boäa Lara II. 3-6. ") S. B. HI. 4. Ausl. S. 351.