Druckschrift 
4 (1835)
Entstehung
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160
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Von mir, glaube ich," sagte Ellen bescheiden.

Und Lady Roseville lenkte das Gespräch auf LordByron.

Ich für meinen Theil, muß gestehen," sagteLord Eduard Neville (ein Schriftsteller von einigerBerühmtheit und noch mehr Verdienst)daß ich dieserschmerzcnreichen Lieder, womit wir seit so manchemJahre beschenkt werden, herzlich satt wurde. LordByron hatte nicht sobald erklärt, daß er unglücklichfcy, als schon aitch jeder jnnze Gentleman mit blas-sem Antlitz und schwarzen Haaren sich berechtigtglaubte, den Kummer vor dem Spiegel einznstndirenund Oden an die Verzweiflung zu dichten. Wer nurimmer zwei Zeilen krizcln konnte, der schloß sic ge-wiß mit den Reimen: verschmachtet und umuachtet.Nie war der Hang für das Trübsinnige so groß."

Es würde interessant seyn," bemerkte Vincent,dem Ursprung dieser melancholischen Manier nachzn-gehen. Man thut dem armen Lord Byron Unrecht, wennman sie ihm zuschrcibt; sie kam gewiß von Deutschland,viell-icht war Werther der erst« Held dieser Schule."

Es scheint," sagte ich,ein unerklärliches, all-verbreitetes Vornrtheil, daß man sich einbildet, waseinen düstern Anstrich hat, sey tief, und was heiter,das sey seicht. Man hat die arme Filochfie in tiefeTrauer gekleidet, ihr einen Sarg zum Schreibepult,und einen Schädel zum Tintenfaß gegeben."

Oh," rief Vincent,ich besinne mich auf einigeVerse, die so gut zu Ihrer Bemerkung passen, daß