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feierliches Festmahl zu Ehren unseres unablässigenWohlthätcrs seyn."
„Amen zu Ihrem Glaubensbekenntniß!" sagteich. „Tafclnbeschickendcr Epikuräismus trägt denSchlüssel zu aller Moralität; denn sehen wir nicht,wie sündhaft es ist, einer häßlichen und übertriebenenUnmäßigkeit nachzugeben? Würde es nicht im höch-sten Grade undankbar gegen die große Quelle unsererGenüsse seyn, wenn wir sie mit einer Last über-laden wollten, die sie in dumpfe Schlaffheit niedcr-drückt, oder mit Schmerzen peinigt; zuletzt aber dieWirkungen unserer Gottlosigkeit mit einem schnödenTranke wegschwemmen wollten, der ihn empört,martert, in Zuckungen versetzt, reizt, schwächt bisin die kleinsten Fasern seines Systems hinab? Wieverkehrt ist es, dem Zorn, der Eifersucht, der Rach-gier oder andern schlimmen Leidenschaften in unsRaum zu geben; denn wirkt nicht Alles, was dieSeele bewegt, auch auf den Magen? lind wie kön-nen wir so lasterhaft, so verstockt seyn, daß wir umeiner augenblicklichen Befriedigung willen die Pflichtvergessen, zu der wir unsrem beständigen Wohlthätermit so vollem Recht verbunden sind?"
„Recht," sagte Lord Guloscton, „einen Kelch aufdie Moralität des Magens."
Das Dessert stand jetzt auf dem Tische. „Ichhabe gut gespeist," sagte Gulosetvn, indem er seineBeine mit dem Ausdruck ausnehmender Zufriedenheitvon sich streckte, „aber" — und hier seufzte meinBulwer's Romane. X. 3