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Standpunkte entfernt, so daß eine aufmerksame Zuhörer!» unterden elfteren jedes Wort des alten Seemannes — wenn er nämlichüberhaupt eines sprach — vernehmen konnte. Dieß geschah jedocherst, als Tvnti von dem Podesta, Vito Biti, der jetzt gleichfallsauf dem Hügel erschien, in eigener Person befragt wurde.
„Was hältst Du von dem Burschen, guter'Maso?" fragte derBürgermeister — der Arme war von der Anstrengung des Berg-steigens noch ganz erschöpft und keuchte trotz einem Wallfische, wenner sich, um Athem zu holen, über'S Wasser erhebt — nachdem erden Ankömmling selbst einige Zeit lang schweigend gemustert, mitder Miene eines Mannes, der sich vermöge seines Amtes berechtigtfühlt, Jedermann nach seinem Belieben auszufragen.
„ES ist ein Lugger, Signore," war die kurze und offenbarauch die richtige Antwort.
„So, so — ein Lugger also: nun so viel verstehen wir auchnoch, Nachbar Tonti — aber was für eine Art von Lugger ist es?Da giebt's z. B. Felukkenlugger, Polackerlugger, Bombardier-lugger und alle möglichen Sorten von Luggern: welcher von diesenArten gehört nun dieser Lugger an?"
„Ei, Signor Podesta, wir Leute im Hafen wissen nichts vondiesen Namen. Wir heißen eine Felukke — eine Felulke, eine Bom-bardiergalliote — eine Bombardiergallivte, einen Polacker — einenPolacker und einen Lugger nenne» wir — einen Lugger. Dieseshier ist, wie gesagt, ein Lugger."
'Mas» sprach dieß mit vollem Selbstbewußtseyn, denn er fühlte,daß er hier in seinem eigenen Fahrwasser war und es kam ihmganz erwünscht, den Leuten allen zu beweisen, wie er sich auf dieseDinge viel besser als selbst ein Bürgermeister verstehe. Der Po-desta dagegen sah, daß er sich in diesem Handel getäuscht hatteund fühlte sich nicht wenig ärgerlich darüber, denn er setzte seinenEhrgeiz darein, seine Mitbürger glauben zu machen, daß er vonAllem Etwas verstehe und hatte sich eingebildet, er habe auch hier