Juda Makkabi und Nikanor.
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annehmbar gewesen, und in Folge dessen habe eine Unterredungzwischen ihm und Nikanor stattgefunden. Der Letztere sei bei derpersönlichen Bekanntschaft mit dem judäischen Helden von ihm sobezaubert gewesen, daß er ihm gerathen habe, nach eingetretenemFrieden eine Frau heimzuführen, um ein Heldengeschlecht in die Weltzu setzen. Dieses gute Einvernehmen habe Alkimos gestört, indemer dem König berichtet habe, daß Nikanor eine falsche Rolle spielte,dessen Feind Juda begünstigte und ihn gar zum Hohenpriester anseiner Stelle einzusetzen gedächte. Darauf hin habe der KönigNikanor den gemessenen Befehl zugehen lassen, sich aller Unterhand-lungen zu enthalten, vielmehr ihm Juda gefesselt nach Antiochien zusenden i).
Dieser hatte indeß einen Wink erhalten, daß er der Freund-lichkeit nicht trauen sollte, und zog sich in die Sicherheit desGebirges zurück. Dort suchte ihn Nikanor mit seinen Truppenauf. Es kam bei Kapharschalama?) an der Grenze von Sa-maria zum Treffen, Nikanor's Heer erlitt eine Niederlage undmußte sich in die Akra zurückziehen. Darüber erbittert und viel-leicht auch besorgt, daß diese Niederlage ihm am antiochensischenHofe als falsches, abgekartetes Spiel ausgelegt werden könnte,
»ahm Nikanor die Erneuerung des Krieges mit Thatkraft auf.
Am meisten lag ihm aber daran, sich Inda Makkabi's zu bemächtigen;dieser Eine wog ein Heer auf. Er begab sich daher auf den
Tempelberg 3), um seinen Befehl kund zu geben, daß ihm der HeldMsgeliefert werden sollte. Als ihm die Priester und Mitglieder
p Was Makk. II, 14, 18 fg. von der Freundlichkeit Nikanor's gegen Judaerzählt wird, muß einen historischen Kern haben, da drei Vermittler mit Namengenannt werden. Auch die Anklage Alkimos' gegen Nikanor, daß er Juda zuseinem Nachfolger, zum Hohenpriester, machen wollte (V. 26 ö)
-üMilki/x»' kttriroö ist situationsgemäß. Den freundlichen Verkehr deutet auchMakkabb. I, 7, 28 an.
-) Makkabb. I, 7, 31 In einer älteren Boraitha wird ein
Ort iS- genannt, der in der Nähe von Samaria von Heiden bewohnt warsseriis. ^voäa 8nra V. p. 44ä); l-w ln:'")
ebir—Glvx); lLadli ^.docka 8ara p. 31a): -livx ninur l-w
— irm. Da nun Makkabb. II, 15,1 angegeben ist, daß Juda und seinebeute in der Gegend von Samaria sich aufgehalten haben: rar-L rä-,loräai' o^rcrx roTrorL, so MUß 6üapüai8alaioa
gleich Lsxlrar-86Üal6m an der Grenze von Samaria gesucht werden.
H Makkabb. I, 7, 33; II, 14, 31; vergl. o. S. 353 N.
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