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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Bedrängniß der Judäer in Galiläa und Peräa.

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Kaum war die judäische Schaar nach Jerusalem zurückgekehrt,als wieder schlimme Nachrichten über Mißhandlungen judäischerBrüder durch die Hand ihrer heidnischen Nachbarn einliefen. Wieeinst an Saul, so wandten sich die Judäer in ihrer Bedrängnißan Makkabi. Diejenigen, welche in Gilead und Basan wohnten,lichteten ein Schreiben an ihn, daß die heidnischen Völkerschaftensich gegen sie versammelten, ihnen den Garaus zu machen beab-sichtigten, und Timotheos stünde an der Spitze ihrer Feinde. Sieberichteten zugleich von ihren Brüdern in der Landschaft To biene,daß die Feinde dort tausend jüdische Männer erschlagen, Frauenund Kinder in Gefangenschaft geschleppt und die Habe erbeutethätten. Gleich darauf kamen Boten mit zerrissenen Kleidern und mitBriefen von den Jndäern Galrlüa's, daß auch sie von den BewohnernMo's (Ptolemais), ,Tyrns' und Sidon's mit dem Tode bedrohtnmrden. Sie alle flehten Juda an, ihnen mit seiner Schaar zuHilfe zu eilen, ehe es zu spät würde. Er brauchte nicht, wie Saul,Boten an die Stämme zu senden und Drohworte zu äußern, umden Heerbann zur Hilfe des bedrängten Jabesch-Gilead zusammen-zimifen. Er hatte den Heerbann um sich, es war das ganze kriegs-sähige Volk, und es folgte ihn: willig und freudig, sein Leben zurRettung der unglücklichen Stammverwandten einzusetzen. Makkabiiheilte sein Heer, übergab einen Theil seinem Bruder Simon,die Judäer Galiläa's zu befreien, und er selbst schickte sich an, mitseinem Bruder Jonathan und einer Abtheilung jenseits des JordanssPeräa) zum Beistand der dort bedrängten Brüder zu ziehen. DenRest der judäischen Krieger übergab er zwei Führern, die GrenzeJudäa's im Westen gegen Einfälle vom Philisterland aus, woGorgias Standquartier genommen hatte, zu überwachen. Er schärfteihnen ein, sich lediglich zu vertheidigen und sich keineswegs ineinen Angriffskrieg einzulasscn.

Simon vollzog seine Aufgabe rasch und glücklich. Er gingzuerst auf Akko los, dessen judäische Bewohner von den Griechenoder Macedoniern am härtesten bedrängt worden waren. Hierstieß er auf feindliche Heereshaufen, die von seiner muthigen undbereits kriegsgeübten Schaar geschlagen, zerstreut und bis an dieMauern der Hafenstadt verfolgt wurden. Diese Waffenthat überhobihn weiterer Kämpfe. Die Macedonier anderer Städte wagtennicht mehr, ihm entgegenzutreten. Simon zog daher ungehindert

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