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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Befestigung des Tempels und Bethzur's. 353

Tie Priester unter den Hellenisten von Menelaos' Anhang, da sieauf eine Aussöhnung mit den Vertretern des Volkes verzichtenmußten, bohrten sich nur noch tiefer in ihren Haß gegen dienational-fromme Partei ein und verdoppelten ihre Feindseligkeit.Während der Tempelreinigung hatte Juda Makkabi seine KriegerWache halten lassen, um nicht von den Griechlingen beunruhigt zuwerden, und sobald die Zeit der Einweihung vorüber war, ließer den Tempelberg mit einer hohen Mauer umgeben, durch hoheund feste Thürme schützen und ihn durch eine Besatzung gegenWerfälle, namentlich von der benachbarten Birah oder Akra aus,überwachen In der Voraussicht, daß dem Volke noch viele Kämpfebevorstanden, ehe seine Freiheit gesichert sein würde, sorgte er füranderweitigen Schutz und Vertheidigung des Landes. Die StadtBethzur, südlich von Jerusalem, von wo aus Lysias letzthin mitfeinem Heere einzudringen gedachte, ließ er ebenfalls befestigen; essollte ganz besonders eine Feste gegen die Jdumäer bilden 2s.

Die Siege der judäischen Freiheitskämpfer gegen wohlgerüstetesyrische Heere erregten nämlich einen noch glühenderen Haß der Völker-schaften ringsumher gegen das judäische Volk und stachelten siezu grausamer Feindseligkeit gegen die unter ihnen wohnenden oderzu ihnen geflüchteten Judäer auf, als mißgönnten sie ihnen die Er-rungenschaft, oder als fürchteten sie deren Ueberlegenheit. DiePhilister im Südwesten, die Phönicier im Nordwesten, die Ammoniterjenseits des Jordans, die Syrer und Macedonier überall in derNachbarschaft, alle waren von gleichem feindseligen Geist gegendie Judäer erfüllt, und am meisten, wie es scheint,-die Jdumäerm Süden. Sie hatten, als sie von den Nabatüern aus ihreröeimath verdrängt worden waren so. S. 118), ihre Wohnsitze imehemaligen judäischen Gebiete genommen, ein Theil im WestensGabalene), wozu die Städte Marescha, Adora, Betgabris

h Makkabb. I, 4, 41; 60. Es braucht wohl nicht bewiesen zu werden, daßunteres? an dieser Stelle, ferner 5,54; 6,48. 62; 7, 33 der TempelbergMeint ist, und ebenso in Pf. 74, 2 nt -an. Josephus hat aber

diese Bezeichnung mißverstanden, als wenn von der Stadt Jerusalem die RedeRre lAlterth. XII, 7, 7>, und von ihm haben sich Historiker verleiten lassen.8»da Makkabi hatte wahrlich damals nicht Muße genug, die ganze Stadt zuumwallen; nur den Tempel hat er befestigt; vergl. Makkabb. das. 6, 7. 26.

Makkabb. I, 4, 61. Das zweite «örö ist dittographirt.

Eraetz, Geschichte der Juden. II. 2. Hälfte. ZZ