Die Märtyrer.
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ihr Haupt, opferten zum Scheine den griechischen Götzen und ver-heimlichten oder verleugneten ihre Religion. Aber auch unter diesengab es Treue, welche mit ihrem Leben Zeugniß für die Wahrheitihrer Lehre ablegten. In Antiochien selbst, unter den Augen desWütherichs, erduldete ein Greis, Namens Eleasar, mit Stand-bastigkeit den Martertod, um nicht von dem Fleische der Götzen-ipser zu genießen. Man erzählte sich auch in den Kreisen derauswärtigen Judäer von einer jndäischen Mutter und ihren siebenSöhnen, wie sie und selbst der jüngste mit fester Ueberzeugungund mit Todesverachtung der Zumuthung zur Uebertretung ihresGesetzes getrotzt Habens. Dieser Märtyrertod der Dulder in denentgegengesetzten Lebensstufen, des einen im Greisenaltcr und deranderen in zarter Jugend, war für die auswärtigen Judäer untergriechischer Herrschaft ein erhebendes Beispiel. Die aufeinander
keinen Sinn. Welcher Ptolcmaios soll befohlen haben, die Juden in den griechi-schen Städten zu zwingen? Und warum gerade dieser und nicht Antiochos?Tie syrische Version hat die richtige L.-A. erhalten: rcnpis -mw'
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d. h. iciTrcne . . . Dieses
Particip bezieht sich auf auf diese bedeutende Hafenstadt Akko, wo
räche und angesehene Judäer gewohnt haben, war cs besonders abgesehen,sie zum Hellenismus zu zwingen. — Das Verhalten der Samaritaner in dieserZeit läßt sich nicht bestimmen, die Briefe bei Joscphus XII, 15, 5 sind ent-schieden apokryph.
o Die Erzählung von dem Märtyrerthum Elcasar's und der Mutter mitden sieben Söhnen, Makkabb. II, 6, 9—31 und noch ausführlicher M. IV, 5—6,8-12 sdies letztere auch in die talmudischc Literatur übergcgangen) wird all-gemein als durchweg sagenhaft erklärt.- Als Beweis wird dafür geltend gemacht,daß das erste Makkabb. das Factum vollständig mit Stillschweigen übergeht.Allein das ist lediglich ein Scheinbeweis; dieses Buch erzählt nur die Begeben-heiten in Judäa in dieser Zeit. Jenes Märtyrerthum lassen aber beide QuellenmSyricn Vorgehen, und zwar in Antiochien, in Gegenwart des Königs.Das IV. Makkabb. beginnt die Erzählung mit der Einleitung:
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stand spricht dafür, daß der Vorfall in Antiochien gesetzt wird, da beide Quellenangeben, einige Hoflcute, die mit Eleasar von früher Zeit lange bekannt waren,ihm zugeredet hätten (das. 6, 21; IV, 6s. Der Kern der Erzählung kann alsogeschichtlich sein.