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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

eine so empörende Weise nmgekoimnenen edlen HohenpriestersOnias III., ebenfalls Onias genannt, befand, der mit Aufmerk-samkeit behandelt wurde'). Mit ängstlicher Spannung lauschte mandaher in Judäa jeder Nachricht über den Fortgang des Krieges inAegypten. Da verbreitete sich mit einem male das Gerücht, daßAntiochos gefallen sei, und es regte die Gemüther aufs Tiefste aus.Der abgesetzte Hohepriester Jason-Jesua eilte von Ammonitis, woer Schutz gefunden hatte, nach Jerusalem und führte eine Schaarvon ungefähr Tausend Mann mit sich, um sich der Stadt zu be-mächtigen. Menelaos ließ selbstverständlich die Thore Jerusalemsverrammeln und von der Mauer gegen die anrückende Schaarkämpfen. So brach denn ein förmlicher Bürgerkrieg aus, her-beigeführt durch den Ehrgeiz zweier Männer, welche nach der Hohen-priesterwürde, als Mittel zur Macht, gelüsteten. Indessen da nurdie wenigsten der Bewohner Jerusalems dem verhaßten Menelaosbeistanden, so gelang es Jason mit seiner Schaar in Jerusalemeinzudringen, und er soll ein Blutbad in der Stadt, wahrscheinlichunter den wirklichen oder vermeintlichen Anhängern Menelaos', an-gerichtet haben. Dieser selbst suchte Schutz hinter den Mauern derAkra2). Jason scheint auch auf diesen befestigten Platz Angriffegerichtet zu haben.

Inzwischen zog Antiochos von Aegypten ab mit der reichenjBeute, die er da gemacht hatte (169), vielleicht um neue Truppen ^zur Verstärkung seines Heeres zu sammeln. Da er von den Vor-gängen in Jerusalem vernommen hatte, schwoll sein Zorn gegenfdas jndäische Volk und gegen das heilige Bündniß des Judenthumsb).Seine harte, boshafte, unmenschliche Natur, die er selbst in seinerVerstimmung über die Erfolglosigkeit seines Feldzuges in Aegyptenaus Furcht vor den römischen Aufpassern, und um die Bevölkerungnicht gegen sich zu reizen, verbergen und an sich halten mußte, machtesich gegen die Jndäer Luft. Er überfiel Jerusalem plötzlich, richteteein Blutbad unter den Bewohnern an, schonte weder Alter, nochJugend, noch das schwache Geschlecht, unterschied nicht Freund vonFeind, drang in den Tempel und in das Allerheiligste, nur seine l

y Josephus Alterth. XIII, 13, 1.

2; Makkabb. II, 5, 15.

3) Augedeutct in Daniel 11, 28: 21 p l-r

Makkabb. II, 5, 11b: -I