Der Tobiade Hyrkanos.
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durchweg aus weißem Marmor erbaut und von Künstlerhand mithalb erhabenen großen Thierfiguren in Marmor geschmückt. DieGebäude mit Wohnräumen und Sälen hatte Hyrkanos in denFelsen viele Stadien weit anshanen und für Bequemlichkeit undErgötzlichkeit einrichten lassen. Selbst ein Springbrunnen war indem weiten Hofe, welcher die Gebäude umgab, zur Erfrischung ausdem Felsen gehauen und geräumige Gürten angelegt. Diese cigen-thümliche Burg, Tyros genannt, war zur Sicherheit mit einembreiten und tiefen Wassergraben umgeben, und zu noch größererSicherheit, um nicht von seinen feindlichen Brüdern überfallen zuwerden, waren die Eingänge in die Felsengebäude so eng angelegt,daß die Besucher nur einzeln eintreten konnten. Hier brachte Hyr-laiws mehrere Jahre (181—175?) i) zu mit Hausgenossen undFreunden, die er gewiß mit leckerhaftcn Schmausereien und andernErgötzlichkeiten bewirthete, nach dem Beispiel des lagidischen Hofes,an dem er lange Zeit zugebracht hatte.
Den Ueberschuß der Schätze, welche Hyrkanos angesammelthatte, sandte er von Zeit zu Zeit nach Jerusalem zu noch größererSicherheit, damit sie im Tempel, der auch für Heiden als unver-letzlich und unangreifbar war, für ihn aufbewahrt werden sollten.Hhrkanos war, wie bereits angegeben, mit dem HohenpriesterOnias III. befreundet und vertraute deßwegen seine Gelder demSchutze des unter demselben stehenden Heiligthums. Aus diesemGrunde und wegen seiner strengen abwehrenden griechischen Sitten undUnsitten haßten ihn die Tobiaden und der Parteiführer der Helle-nisten Simon so leidenschaftlich, daß dadurch Reibungen und Fehdenin Jerusalem ausbrachen. Simon hatte ein Amt im Tempel undscheint dem Hohenpriester vermöge desselben Widersetzlichkeit entgegen-gestellt zu haben. Um die einreißende Zwietracht aus Jerusalem zubannen, verbannte dieser Simon und wahrscheinlich auch die Tobias-söhne aus Jerusalems. Er hat aber dadurch das Feuer der Zwie-tracht noch mehr geschürt.
h Joscphus das. muß die Zahl der Jahre, welche Hyrkanos in der Gegendvon, Hesbon Angebracht hat, corrumpirt sein. Sie ist nämlich auf sieben an-gegeben, aber cs ist dabei bemerkt: die ganze Zeit, so lange Selcukos Philo-Mor regierte: 77«i'r<r Uir» /NSI'»-', Selcukos
Werte aber zwölf Jahre.
y Makkabb. IV, 4 deutet an, daß Simon als Flüchtling Jerusalem verließ:sd/tv Trttrqrcltt Traoäläawi-. Das II. Makkabb. 3, 5