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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

Abila, Gadara, da auch hier ägyptische Schaarcnführer zu ihmübergingen. Nur Rabbatammon, nach dem zweiten PtolemäerPhiladelphia genannt, leistete hartnäckigen Widerstand, wurdeaber endlich mit Sturm genommen. Auch Samaria') fiel ihm zu,und er sandte während der Winterrast (21817) zwei Feldherrenmit Truppen dahin, das eroberte Binnenland zu überwachen, da derBeginn des Frühjahres die Entscheidung herbeiführen sollte, Judäaund Jerusalem, von dem Tobiassohn beherrscht, blieben aber Aegyptentreu. Aber wie lange werden sie sich gegen den Andrang der seleu-eidischen Heere halten können? Und wenn der Syrer angreifensollte, welche Partei sollte Joseph ergreifen? Gewiß verlebte erdie Zeit in bangem Zagen. Endlich schlug die Stunde der Ent-scheidung. Im Frühjahr (217) zog Antiochos mit einem zahlreiche»aus europäischen und asiatischen Ländern bunt gemischtem Heereund Elephanten längs der Meeresküste nach Gaza und weitersüdlich über Raphia hinaus, um in Aegypten einzudringen. Philo-pator hatte sich aber aus seinem Lotterleben anfgerafft, ebenfallsein zahlreiches Heer, meistens griechische Soldtruppen, zusammen-gebracht und zog seinem Feinde bis in die Nähe von Raphia ent-gegen. Nachdem beide Könige und beide Heere mehrere Tageeinander beobachtet hatten, kam es zum Kampfe. Antiochos, desSieges gewiß, erlitt eine so entscheidende Niederlage, daß er sichnach Antiochien zurückzog und den Besitz von Cölesyrien aufgab.Alle die ihm zugefallenen Städte und Gemeinwesen überboten sichan Schmeicheleien und Huldigung für den Sieger Philopator, sandtenihm Kronen, brachten Opfer für ihn und bauten ihm Altäre2).Joseph blieb in seiner Stellung und in Gunst bei Philopator.

y Polybius V, 7071 schildert ausführlich die Einnahme der StädtePalästina's, besonders Peräa's und schließt mit Samaria: tko-Troarkt-.aeroöc,' rü,-ror^, ohne ein Wort von Jerusalem zu erwähnen,

dessen Eroberung er XVI, 39 mit dem Zusatz erzählt, daß er ein anderes imldavon ausführlich zu sprechen gedenke. Wäre Jerusalem bereits in Antiochos'erstem Feldzüge eingenommen worden, so hätte Polybius es bei dieser Gelegenheitnicht verschwiegen. Daraus folgt, daß es damals verschont geblieben ist.

2) Polybius das. 86. Auch bei dieser Gelegenheit schweigt Polybius überPhilopator's Zug nach Jerusalem und ebenso Josephus, der von dem Kämpfebei Raphia überhaupt nicht spricht, als wenn er für Judäa gleichgiltig gewesenwäre. Jedenfalls geht daraus zur Gewißheit hervor, daß die Erzählung desIII. Makkab.-B. von Philopator's Einzug in Jerusalem eine Dichtung ist. Vergl.o. S. 236. N.