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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Simon der Gerechte.

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wesen wäre, dessen innerstes Wesen zur Erscheinung zu bringen undzugleich ihre Eigenthümlichkeit und ihr Gedankengebilde als Trieb-kraft und Anregung zur Umwandelnng geltend zu machen. Eshatte überhaupt in der ganzen Zeit aus seiner eigenen Mittekeine Persönlichkeit von Bedeutung erzeugt, die ihm Anstoß undSchwung hätte geben können. Die Anregung zur Entfaltung undWeiterbildung seines Wesens kam stets von außen, von denhervorragenden Männern in der Fremde, in Babylonien oderPersien. Aber von den Brüdern in diesen Ländern war esdurch die neue politische Ordnung getrennt. Judäer am Euphrat,Tigris oder Euläus konnten nicht mehr den regen Verkehr mitdenen im Mutterlande unterhalten. Denn die regierenden Dyna-stien oder Häuser, die Seleuciden und Ptolemäer, waren stetsargwöhnisch gegen einander. Häufige Besuche der Judäer des seleu-cidischen Reiches in Jerusalem wären in Alexandrien mit scheelenAugen angesehen worden. Hätte sich das Volk in der Heimathnicht ohne Beihilfe von auswärts aufraffen können, so wäre esverloren gewesen, oder, was dasselbe für ein Volk ist, es wäre ver-kommen. Denn ein Volk, das sich nicht selbst erhalten oder aus-weiten kann und Anregung von Außen bedarf, geräth in Verküm-merung und Bedeutungslosigkeit. Aber das judäische Volk solltenicht verkommen, und so trat zur rechten Zeit der rechte Mann auf,der mit Einsicht und Thatkraft das judäische Gemeinwesen ans demdrohenden Verfalle erhob. Dieser Mann war Simon der Ge-rechte, Sohn Onias' sha-Zadik, blühte um 300270*). Aus

h lieber Simon .lustus und seine Lebenszeit, über welche Historiker undAusleger des Buches Sirach und des III. Makkabb. viel geschrieben haben, diffe-riren die Meinungen so sehr, daß eine Erörterung der Argumente unumgänglichwird. 1. Josephus nennt lediglich Simon I., Sohn Onias' I., (Alterth.

XII, 2, 5; 4,1>, nicht dessen Enkel Simon II. 2. Der Hohepriester Simon,dm Sirach besang oder vielmehr als Ideal --- znv aufstelltc, kann nurSimon I. gewesen sein. Denn er hebt von ihm hervor, daß er die Mauern Jern-slilemS wieder aufgcrichtct und den Tempel befestigt habe. Das kann nur kurz»ach der Zerstörung der Festungswerke durch Ptolomäus l. geschehen sein ko. S. 230).3. Von diesem gerühmten Simon hat die syrische Ucbersetznng zu Sirach (51,20eine bessere L.-A. als die griechische: vw x-n:'

x-vuw ivr» xivn. Das Wort xnvn kann hier nichtGnade"

bedeuten, denn im Syrischen hat es meistens die BedeutungSchmach" unddarum hätte es hier vermieden werden sollen. Dann hätte es mit dem

Suffix lauten müssen, und endlich hätte die Constrnction lauten müssen: