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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

der Unthat zu nehmen. Er ließ sie unter grausamen Martern hin-richten, setzte einen andern Statthalter Namens Memnon ein undbevölkerte sie mit macedonischen Bewohnern^). Auch sonst scheintAlexander die Samaritaner gedemüthigt zu haben. Da ihm nichtunbekannt geblieben sein konnte, daß sie Feinde der Judäer waren,so begünstigte er diese, um jenen dadurch seine Ungnade zu erkennenzu geben.

Einige Grenzgebiete zwischen Judäa und Samaria, welche öfterGegenstand der Reibungen zwischen der Bevölkerung beider Länderwaren, theilte er jenem zu und, wahrscheinlich auf Gesuch der Judäer,befreite sie auch von den Abgaben am Sabbatjahre^. Diese fürden Geber geringfügige, für den Empfänger dagegen wichtige Gunsterregte noch mehr den Haß der Samaritaner gegen ihre judäischenFeinde; jeder Windstoß führte neuen Zündstoff hinzu.

Indessen so lange Alexanders Macht bestand, mußten die Sa-maritaner ihren Ingrimm an sich halten; er duldete nicht, daß irgend

r) Die Stelle bei Curtius lIV, 8, 911> ist sehr wichtig für die folgendeGeschichte. Onoravik baue dolorem (lllsxnndri) nnntins mortis ^ndrowaelii,gaem praskseerak Karins; (vergl. das. V. 910) vivum Lamnritao orewavs-rant. onjns intsritnm vindioandum, gunnta maxima oeleritats potuit,eonkondit, advonisnkigus sunt traditi tnnti soslsris anetorss. ^ndrowuelwdsinds Llsmnonn substitnit sie. Dazu komint noch die kurze Nachricht inEusebius' Glironivum, wahrscheinlich aus einer älteren griechischen Quelle er-halten, die bei Syncellus, tlbronoArnpbia (261 L. sd. vindork 496) lautet:770 X 71 - LXäii-i>- »vri/ und

dann Weiter rovL kl- 4k77 röl- 4(171,77 77/07^ gpöi-711- 777771-7701-

4 (iox kx x/k/rirrroo L 77 ,777101/7777771, k/x«rc>,xr> 7 «L 7 /f Trölxr ndrüi-.

2) Die Nachricht bei Josephus oontrg, ^pionsm II, 4 und Haktatäus' vonAbedera von Alexander's Gunstbezeugung gegen die Judäer hat einen historischenCharakter, nur muß sie emcndirt werden. Selbst wenn Haktatäus' Schrift einePseudepigraphie und von einem alexandrinischen Judäer gemacht sein sollte, sokann die Relation doch echt sein, und der Vers, mag sie in einer griechischenQuelle gefunden haben. Sie lautet: ILre'»« /«(i x-,u<2i- 7» lAi-os'

077 47« 71 / 1 - 6?77k7'xL777i-X777 77777771-, sfr- «777ii 77«7ik77/7ii-'/o7i4«77>7, 77/7 1( 1 x 7771 - /(i«i- ?7(i7i77kAi/xxi- x/xn- «r'rok^ «gc>o(i7iX7i)-?777ii-. In dieser Gestalt

hat die Stelle allerdings keinen Sinn. Denn Alexander hat nicht ganz Samariaden Juden zugetheilt und es noch weniger steuerfrei gemacht. Es handelt sichblos nur ein Grenzgebiet (vergl. o. S- 79>, und dazu muß noch ergänzt werden:

x«7 77 7Zl>^xei- 7/1-71- ttdrov 77gp7i^7>X7i/i/77ii- kl- 7 ch k7k7. Wie das

ganze Judäa im siebenten Jahre abgabenfrei sein sollte, so auch das von Samariadazugeschlagene Gebiet.