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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Die magische oder persische Religionsanschauung.

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anschauung vollzogen. Diese Umwandlung ging von dem Priester-geschlechte unter den Medern aus, welches Magier genanntwurde. Als Hauptstifter ihrer neuen Religionsform gaben dieEranier selbst einen ihrer Weisen Namens Zarathustra (Zoroaster)aus, den Einige in die vorhistorische Zeit, Andere in die Zeit derbeginnenden Weltherrschaft der Meder setzten. Das Leben, dieThaten und Lehren Zarathustra's sind aber so sagenhaft erhalten, daßnicht einmal sein Geburtsland und der Schauplatz seiner Thätigkcitbestimmt werden können h. Indessen ist es doch so gut wie gewiß,daß der Religionsstifter der eranischen Völker ans dem Priester-stamme, den Magiern,, war; denn die auf ihn znrückgeführte Lehrewar nichts anderes, als das Magierthum 2).

Nach dieser Lehre oder nach dem Gesetzbuche des Avesta gäbees einen höchsten Gott, der die Lichtnatur habe, Ahura-Mazda(Ormuz), der Himmel und Erde geschaffen, Leben verbreite undzu erhalten suche und die Reinheit und Lauterkeit fördere. Ersei aber nicht allmächtig, sondern habe einen feindlichen Nebenbuhleran dem Gott der Finsterniß, Angro-Mainyus (Ahriman),welcher stets über Verderben brüte und den Tod der Creaturen undnamentlich der Menschen erziele. Durch diesen Gegensatz könnedas Gute auf Erden und unter den Menschen nicht durchdringenund bestehen. So sehr auch der Lichtgott das Gute wolle undfördere, so werde es stets durch den Neid und Haß seines Wider-parts, des Gottes der Finsterniß, bekämpft, niedergehalten oder garvernichtet. In unklarer Vorstellung oder aus gedankenloser Auswahlnahmen die Eranier neben Ahura-Mazda noch mehrere göttlicheWesen an, die sie in ihren Gebeten anriefen, zunächst Mithra,den Gott der Sonneder reinen Triften, der Tausend Ohren undTausend Augen besitze," dann noch andere sechs Gottheiten, Amescha-Spentas (Amschaspands) genannt, welche mit dem höchsten Gottvereinigt seien und mit ihm eine Siebenzahl bilden. Zu diesen sechsAmescha-Spentas gehören das Feuer, das Wasser, die GöttinSpenta-Armaiti oder die Erde, die am meisten verehrt wurde.Zudem erkannte die Zendreligion noch himmlische und irdische

>> Spiegel, Eranische Alterthumsknnde I. S- 682 fg., II. 171 das. I. S. 709und an anderen Orten kommt Spiegel zum Resultate, daß die Sage Zoroaster'sLeben nach den: Muster der semitischen d. h. jüdischen Propheten ausgesponnen hat.

2) S. Note 14.

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