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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Der Prophet Maleachi.

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der an Artaxerxes' Hof weilte. Wenn er sich entschlösse, wieder nachJerusalem zu kommen, dann würde er mit einem Schlage dem un-erträglichen Unwesen ein Ende machen und Jerusalem wieder Ein-tracht, Gemeinsinn und Heil bringen si. Einer aus diesem Kreisevon der eingerissenen Zerrüttung und besonders von dem Treibender hohenpriesterlichen Partei tief ergriffen und vom prophetischenGeiste getrieben, trat mit Muth und Kraft auf, um die Bösen zuzüchtigen und die Guten zu trösten. Es war Maleachi 2), so vielbekannt ist, der letzte Prophet. Würdig schloß er die lange Reihe

>> Das. 3, 16.

-j Maleachrs Zeitalter ist richtig von Bitringa obssrvntionam sn6r.il.p. 831 fg-, von Nägelsbach, Protest. R. Encyklop. VIII. S. 752, und vonKöhler, nachexilische Propheten IV. S. 22 sixirt worden, nämlich in derZwischenzeit zwischen Nehcmia's erster und zweiter Anwesenheitin Jerusalem oder während dessen Abwesenheit am persischen Hof zwischen132 und 424. Zu den von diesen geltend gemachten Argumenten von demSchatzhaus für den Zehnten und von den Mischehen lassen sich noch zwei ent-scheidendere hinzufiigen. Bei der Rüge gegen die Mischehen heißt es >2, 13s-rrr r-.^w rxi-, was durchaus nur den Sinn haben kann:Und dieses, dieVerbindung mit den Nachbarn, thut ihr zum zweiten male, d. h. einmal zuEsra's Zeit und das zwcitcmal nach Nchemia's Entfernung. Ferner kann unterdemHerrn und Boten des Bundes" (3, 4) nur Nchemia verstanden sein;es ist der, welcher von den Frommen erwartet wurde. Auf Elia paßt nichtp-mr:. V. 3 2 ^ 1 , er wird sitzen, richtend und läuternd und

zwar die Söhne Lcvi, d. h. nach 2, 4 fg., die Ahroniden, spielt doch deut-lich genug auf einen Herrn an, welcher die unwürdigen Priester abgcsetzt hat>o. S. 150) und der in Zukunft noch schärfer mit der Läuterung Vorgehen werde.Das Eintreffen des Bundcsboten und Herrn wird nicht als letztes Ziel dar-gestellt, sondern als Vorbereitung Weist diese Partie auf

Nehcmia, so kann sie nur während seiner Abwesenheit gesprochen sein. Dazukommt noch die Parallele 2, 8 ai'Nw und Nchemia 13, 29:

V. 3, 1 i-rr bedeutet: er wird in seinen

Palast kommen, nicht in seinen Tempel. Daß Maleachi nicht andere Vergehungen,wie die Sabbatentweihnng rügt, beweist nicht gegen diese Annahme, denn offenbarist das Buch defekt. Es schließt mit einer Dissonanz, mit einer Androhung,was von keinem Propheten geschehen ist, sondern sämmtliche sprachen zuletzttröstend und beruhigend. Zu V. 2, 11 'n wnp vi-n muß man er-gänzen wnp rnr wie Esra 9, 2. In V. 2, 14 liegt nicht deutlich

das Verstoßen judäischer Frauen. Denn hat nur die Bedeutung: diePflicht gegen die Frau nicht erfüllen Modus 21, 8). Offenbar ist dieRüge gegen die erneuerten Mischehen zunächst gegen die Ahroniden gerichtet,was aus V. 2,12 b folgt. V. 2,1516 sind durchaus dunkel und bishernoch nicht befriedigend erklärt. Es liegt am Texte.

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